Vor 80 Jahren ereignete sich im polnischen Kielce ein Pogrom. Auf die blutige Tat folgte ein Exodus polnischer Juden. Das Pogrom signalisierte das Fortbestehen des Antisemitismus nach Auschwitz.
Abiy Ahmed wurde als äthiopischer Ministerpräsident wiedergewählt. Der Friedensnobelpreisträger regiert mittlerweile aber so repressiv wie seine Amtsvorgänger.
Die Amerikanische Revolution war der radikalste politische Akt der Neuzeit. Durch sie ist ein Versprechen auf die Welt gekommen, das noch einzulösen wäre.
Picknick, Parade, Feuerwerk: Die US-amerikanischen Traditionen, den Unabhängigkeitstag am 4. Juli zu begehen, haben einen quasimythischen Ursprung; als Metaphern und Topoi sind sie in Spielfilmen überaus präsent.
US-Präsident Donald Trump versucht, zum 250. Jahrestag der Staatsgründung am 4. Juli seinen autoritären Kurs ins Stadtbild von Washington, D.C., baulich einzuschreiben. Er trifft dabei auf hartnäckigen Widerstand.
Linke tun die Amerikanische Revolution heutzutage meist als irrelevant oder sogar reaktionär ab. Ein großes Missverständnis, von dem sie schon eine Marx-Lektüre heilen könnte.
Die neue Hoffnung der britischen Labour Party heißt Andrew Burnham. Er inszeniert sich als Anwalt des deindustrialisierten Nordens. Ein linker Kurs ist von ihm jedoch nicht unbedingt zu erwarten.
Die Linkspartei und ihre Jugendorganisation beschäftigen sich mit antisemitischen Vorfällen, autoritären Strömungen und einer eskalierenden Debatte über Israel und Palästina. Auch der Bundesparteitag hat nicht zu einer Beilegung der Konflikte geführt.
Seit Wochen demonstrieren in Indonesien vor allem Studenten gegen die Regierung. Hintergrund ist die schwierige wirtschaftliche Lage, in der sich das Land wegen des Iran-Kriegs befindet.