Bret Easton Ellis
dschungel In der Serie »The Shards« nach Bret Easton Ellis’ Roman bedroht ein Killer eine Gruppe Jugendlicher

Jungle+ Artikel Oberfläche mit Kratzern

2023 erschien Bret Easton Ellis’ jüngster Roman »The Shards«, nun ist die Geschichte über eine Gruppe ­Jugendlicher aus wohlhabendem Hause, die Anfang der Achtziger in Los Angeles mit einem Serienmörder konfrontiert sind, als Serie verfilmt worden.
Britney Spears rauchend am Steuer auf einer Paparazzi-Aufnahme, 2007
2024/04 dschungel Britney Spears steigt aus dem Showbusiness aus – und hat endlich ihre Autobiographie »The Woman in Me« vorgelegt

Jungle+ Artikel It’s Britney, Bitch!

Britney Spears hat endlich ihre Autobiographie vorgelegt – und fast gleichzeitig ihren Abschied aus dem Musikbusiness verkündet. Wieso sie dem Rampenlicht den Rücken kehrt, auch das lässt sich detailreich und gnadenlos in »The Woman in Me« nachlesen.
Efraim Elrom mit seiner Ehefrau bei einem Abendessen in Istanbul
2024/04 dschungel Auszug aus dem von Corry Guttstadt herausgegebenen Buch »Antisemitismus in und aus der Türkei«

Jungle+ Artikel Der Mord an Efraim Hofstaedter Elrom

Bis heute bewahrt die Linke in der Türkei ein verklärendes Andenken an die Entführung und Ermordung Efraim Hofstaedter Elroms durch Mitglieder der marxistisch-leninistischen Untergrundorganisation THKP-C im Jahr 1971. Warum wurde der Sohn von Holocaust-Opfern, der maßgeblich an den Ermittlungen gegen Adolf Eichmann beteiligt war, zu einem Feindbild der Linken?
Greg Oliver Higuera Marcano
2024/04 Hotspot Greg Oliver Higuera Marcano soll in den Mordanschlag auf einen rechten spanischen Politiker verwickelt gewesen sein

Internationaler Verdachtsfall

Eine wilde Geschichte: Ein Venezolaner wird in Kolumbien festgenommen, weil er in Spanien in die versuchte Ermordung eines rechten Politikers verwickelt gewesen sein soll, auf den ein Franko-Tunesier schoss, der im Auftrag des Iran gehandelt haben soll.
«Free Palestine from german guilt» (Befreit Palästina vom Deutschen Schuldgefühl) steht auf einem Banner während der Demonstration «Solidarität mit Palästina» vor dem Auswärtigen Amt
2024/04 Thema Der Zusammenhang von Identitätsjargon und Antizionismus im Kunstbetrieb

Stimmen der Stimmung

Wer in der Debatte über die Berliner Antisemitismusklausel die Kunstfreiheit hochhält, meint damit in der Regel nur einen Freifahrtschein für antizionistische Aktivisten. Dabei birgt die Klausel die Chance, nicht nur den Antisemiten das Leben schwerer zu machen, sondern auch dem vom Identitätsfimmel durchdrungenen Kulturbetrieb insgesamt endlich etwas Neues abzuringen.
Vom Glück des Findens. Cleo (Thelma Buabeng, Mitte) entdeckt das Porträt »African Woman Holding a Clock« als Aufdruck auf einem Duschvorhang
2024/04 dschungel Der Dokumentarfilm »Die Ausstattung der Welt« würdigt die verborgene Arbeit der Requisiteure im Film

Das Leben der Dinge

Requisiten spielen in jedem Film eine entscheidende Rolle, ohne sie wäre die Inszenierung verschiedener Epochen und Milieus nicht möglich. Die Dokumentation »Die Ausstattung der Welt« von Robert Bramkamp und Susanne Weirich zeigt die verborgenen Welten der Objekte. Es ist ein gefährdetes Reich, denn immer öfter ersetzt eine computergenerierte Ausstattung die Requisiten.
Zugang schaffen. Darum geht es beim Projekt #everynamecounts
2024/04 Small Talk Sonja Pösel, Arolsen Archives, im Gespräch über die Crowdsourcing-Kampagne #everynamecounts

»Wir bauen ein digitales Denkmal«

Die Arolsen Archives, vormals Internationaler Suchdienst, bilden mit rund 30 Millionen Dokumenten das weltweit größte Archiv zu Opfern des Nationalsozialismus. Mit Hilfe der Crowdsourcing-Kampa­gne #everynamecounts will das internationale Zentrum diese Dokumente auch online zur Verfügung stellen. In einer Aktionswoche rund um den 27. Januar, den Tag des Gedenkens an die Opfer des National­sozialismus, übertragen Freiwillige aus aller Welt Informationen von eingescannten Dokumenten in die digitale Datenbank des Archivs – jeder ist zum Mitmachen aufgerufen. Die »Jungle World« sprach mit der Leiterin der Kampagne, Sonja Pösel.
Almaty
2024/04 Interview Dimash Alzhanov, Politikwissenschaftler, im Gespräch über die Folgen der Proteste in Kasachstan

»Die Gesellschaft hat sich durch die Proteste verändert«

Zwei Jahre ist es her, dass in Kasachstan Zehntausende gegen die Regierung protestierten. Bei der Niederschlagung der Proteste wurden Hunderte Demonstrierende erschossen. Russische Truppen halfen Präsident Qassym-Schomart Toqajew, sich an der Macht zu halten. Ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler Dimash Alzhanov darüber, wie die damaligen Proteste, aber auch Russlands Krieg gegen die Ukraine die kasachische Gesellschaft prägen.