Journalist Amir Tibon
Thema Der Journalist Amir Tibon im Gespräch über seine Kritik an der israelischen Regierung

Jungle+ Artikel »Wir sind hoffnungsvoll, dass Israel einen besseren Weg einschlägt«

Der Journalist Amir Tibon versteht sich als linker Zionist. Am 7. Oktober 2023 überlebte er das Massaker mit seiner Familie im Kibbuz Nahal Oz. Im Interview spricht er über seine Rückkehr an die Grenze zum Gaza-Streifen und über Gründe für Hoffnung und Pessimismus vor der anstehenden Parlamentswahl.
Schon im Kommunistischen Manifest wurde der »Idiotismus des Landlebens« verspottet
2024/03 Homestory Erstaunlich viele »Jungle World«-Kollektivmitglieder haben einen bäuerlichen Hintergrund

Homestory #03/24

Nachdem es vergangene Woche an dieser Stelle um die akademischen Wurzeln der Redaktionsmitglieder ging, werden diesmal überraschend viele Biographien mit bäuerlichem Hintergrund aufgedeckt. Niedliche Kälber, Traktor auf dem Fuß, frische Milch, Schuften bis zum Umfallen - die Erfahrungen im »Jungle World«-Kollektiv sind gemischt.
Susie Linfield; Hamas in Tarnkleidung, mit Kufiya und »Qassam-Brigaden«
2024/02 dschungel Der 7. Oktober und die linke Solidarität mit den Tätern

Die Rückkehr der progressiven Abscheulichkeiten

Es liegt in der Verantwortung westlicher Aktivisten zu wissen, wen und was sie unterstützen, und sich offen und entschieden von Programmen und Regimes zu distanzieren, die auf Gewalt und Unterdrückung basieren. Warum gelingt das, wenn es um barbarische Organisationen wie den »Islamischen Staat« oder Boko Haram geht, nicht aber im Fall der Hamas? Eine Abrechnung mit den schockierenden Reaktionen der globalen Linken auf das Massaker vom 7. Oktober.
Die Journalistin und Autorin Luciana Peker
2024/02 Hotspot Die Journalistin Luciana ­Peker hat nach Anfeindungen Argentinien verlassen

Ins Exil getrieben

Nach der Machtübernahme des Libertärfaschisten Javier Milei wird das politische Klima in Argentinien für Oppositionelle, Medienvertreter:innen und Feministinnen immer berdrohlicher. Die Journalistin Luciana ­Peker hat nun das Land verlassen.
Kamila Ferenc
2024/02 Interview Kamila Ferenc, Juristin, im Gespräch über Abtreibungsgesetze in Polen

»Es ist bereits ein Wandel spürbar«

Seit Mitte Dezember wird Polen von einer liberal-konservativen Koalition regiert. Im Wahlkampf haben die Vertreter der beteiligten Parteien versprochen, den Abbau des Rechtsstaats und die Einschränkung der Pressefreiheit durch die bisherige Regierung zurückzunehmen. Bei der Ausgestaltung einiger Vorhaben gibt es innerhalb der Koalition bereits Konflikte. Ein Gespräch mit der Juristin Kamila Ferenc über die Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit und eine mögliche Liberalisierung der strikten Abtreibungsgesetze.
Ulrike Hamann, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins
2024/02 Small Talk Ulrike Hamann, Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins, im Gespräch über hohe Nebenkostenabrechnungen

»Viele erschrecken«

In den vergangenen Monaten erhielten viele Mieter:innen die Heiz- und Nebenkostenabrechnungen für das Jahr 2022. Oft werden hohe Nachzahlungen eingefordert. Die »Jungle World« sprach mit Ulrike Hamann vom Berliner Mieterverein über die Erfahrungen aus der Mieterberatung – und was man als Mieter:in tun kann.
Die Augenpartie des Donald Trump
2024/02 Thema DeSantis, Haley, Christie, Dans, Kennedy Jr., Stein - bei der US-Präsidentschaftswahl gibt es neben Trump und Biden sechs Key Player

Der Putschist liegt vorn

Nur ein Gerichtsurteil oder ein Herzinfarkt scheinen Donald Trump noch aufhalten zu können – doch für diesen Fall steht Ersatz bereit. Die Demokratische Partei könnte durch linken Antisemitismus und Irrationalismus weiter geschwächt werden.
Besucher des KZ Buchenwald am Tor des Lagers mit dem Schriftzug »Jedem das Seine«, 1960
2024/02 dschungel Ahlrich Meyer, Politologe und Historiker, im Gespräch über die Herausforderungen der frühen Holocaustforschung

Jungle+ Artikel »Eine totalitäre Welt«

Von der Verdrängung über die Zeugenschaft, Dokumentation und Aufarbeitung zur Instrumentalisierung, Ritualisierung und Historisierung. Ahlrich Meyer, emeritierter Professor für Politische Theorien und Politische Ideengeschichte, spricht über die verschiedenen Phasen der Aufarbeitung des Holocaust. Und darüber, was die Holocaustforschung vergessenen Pionieren wie dem Trotzkisten David Rousset zu verdanken hat.