Monkeydust
Inland Eine neue Droge erobert die Berliner Chemsex-Szene

Jungle+ Artikel Ein Äffchen klettert durch Berlin

Vom sogenannten Chemsex erhoffen sich manche schwulen Männer gesteigerte Lust und ein besseres Selbstwertgefühl. Eine neue Droge namens Monkey Dust verspricht nunmehr noch mehr Intensität. Die ist aber nicht ungefährlich. Es ist auch möglich, die Lust an nüchternem Sex zu verlieren.
Daphne Weber
2026/18 Interview Daphne Weber, Wissenschaftlerin, im Gespräch über die rechte Pseudogewerkschaft Zentrum

»Zentrum profitiert vom Verstärkerprinzip«

Die AfD-nahe Pseudogewerkschaft Zentrum kann in den Betrieben bisher kaum Fuß fassen, dennoch erhält sie viel mediale Aufmerk­sam­keit. Die »Jungle World« sprach mit Daphne Weber über die Werbe­strategien des Vereins, die im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-­Böckler-Stiftung zu den Kampagnen von Zentrum geforscht hat.
Gedenkstein mit Inschrift auf Polnisch und Hebräisch/Jiddisch
2026/18 Disko Ein Buch über polnische Kommunalpolitiker während des Holocausts sorgt in Polen für Entrüstung

Verräter überall

Ein Buch des Historikers Grzegorz Rossoliński-Liebe hat in Polen eine hitzige Debatte über polnische Mittäter im Holocaust entfacht. Dass der Autor dabei wenig Unterstützung gegen nationalistische Angriffe erhält, liegt auch an der Zunahme des Antisemitismus unter Linken und Liberalen seit dem 7. Oktober 2023.
Angehörige des ­Karakal-Bataillons der IDF ­erhalten auf Masada das ­Grüne Barrett
2026/18 dschungel Antisemitismus und der freud'sche »Todestrieb« im Kontext jüngster Kriege

Jungle+ Artikel Bruch ohne Nennung

Wie blickt die Psychoanalyse vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und im Gaza-Streifen auf das Freud’sche Konzept des Todestriebs? Der Sammelband »Krieg, Aggression und Todestrieb« will eine Antwort geben, doch über den Antisemitismus hat er insgesamt wenig und im Zweifel Relativierendes zu sagen.
Türkische Spezialkräfte nach der Festnahme mutmaßlicher IS-Anhänger im Dezember in Yalova
2026/18 Ausland In der Türkei mehren sich Razzien gegen Anhänger des »Islamischen Staats«

Später Kurswechsel

Mit landesweiten Razzien und Dutzenden Festnahmen verschärft die Türkei ihr Vorgehen gegen den »Islamischen Staat«. Lange wurde sie dafür kritisiert, zu zögerlich gegen die Terrormiliz einzuschreiten oder sie sogar für eigene Ziele zu instrumentalisieren.
Westdeutsche Feuerwehrleute reinigen an der innerdeutschen Grenze Autos, 3. Mai 1986
2026/18 Thema Rosatom-Produktion in Lingen?

Jungle+ Artikel Atomchaos in Osteuropa

In Osteuropa laufen teilweise stark überalterte Atomkraftwerke sowjetischer Bauart. Um für deren Versorgung mit Brennstäben nicht länger vom russischen Staatskonzern Rosatom oder dem US-Anbieter Westinghouse abhängig zu sein, soll nun in Lingen eine neue Fertigung aufgebaut werden, allerdings ebenfalls mit Rosatom.
 Protest gegen die Entlassung der Leiterinnen des Programms zur Suche nach Verschwundenen während der Pinochet-Diktatur
2026/18 Ausland Der Geschichtsrevisionismus der Regierungen in Chile und Argentinien

Unliebsame Erinnerung eingespart

Der neue chilenische Präsident José Antonio Kast ist ein Apologet der Pinochet-Diktatur und hat ein Gedenkstättenprojekt auf dem Gebiet der berüchtigten Colonia Dignidad eingestellt. Ähnliches spielt sich in Argentinien ab, wo Präsident Javier Milei fordert, die Erinnerung an die Militärdiktatur um die Erinnerung an den sogenannten Linksterrorismus zu ergänzen.
Rose (Sandra Hüller) ist mit Schusswaffe im Wald unterwegs
2026/18 dschungel Sandra Hüller in Markus Schleinzers Drama »Rose«

Jungle+ Artikel Freiheit in Hosen

Sie erlegt einen Bären, aber das gesellschaftliche Vor­urteil kann die von Sandra Hüller verkörperte Rose nicht be­siegen. Markus Schleinzers gleich­namiger Film erzählt vom Streben nach Gleichheit, zeigt aber auch, wie schwer es ist, diesen Wunsch in einer unter­drückenden Ordnung zu verwirklichen.
Mann mit USAID-Cap
2026/18 Wirtschaft Westliche Staaten kürzen Entwicklungshilfe in historischem Ausmaß

Jungle+ Artikel Keine Hilfe ohne Gegenleistung

Die westlichen Staaten kürzen ihre Ausgaben für Entwicklungshilfe drastisch und wollen vermehrt dort als Geldgeber auftreten, wo sie sich davon Vorteile für die nationalen Wirtschaftsinteressen versprechen. Die britische Regierung bezeichnet das als Abkehr vom Paternalismus; Experten warnen vor einer akuten Gefährdung von Menschenleben.