Der Angriff auf das Kapitol in Washington

Nazis im Kapitol

Was genau am 6. Januar im und vor dem Kapitol geschehen ist, wird wohl ein Untersuchungsausschuss klären müssen. An den Tagen nach dem Überfall auf das Parlamentsgebäude kamen erste Details und Verstrickungen ans Licht.

Fünf Menschen starben bei den Ausschreitungen am 6. Januar – vier von ihnen hatten versucht, das Kapitol zu stürmen, ein Beamter der Kapitols­polizei erlag den Verletzungen, die ihm zugefügt worden waren. Der Mob aus Trump-Anhängern und extremen Rechten wollte die parlamentarische Anerkennung von Joe Bidens Wahl zum Präsidenten unterbinden und die vermeintlichen Verräter bestrafen.

»Lasst uns dieses verdammte Land zurückholen!! Ladet eure Waffen und raus auf die Straße!« schrieb Kevin Greeson aus Athens im Bundesstaat Alabama in dem bei extremen Rechten beliebten sozialen Medium Parler. Er kündigte an, auch seine eigenen Waffen zum »Stop the Steal«-Marsch auf das Kapitol am 6. Januar mitzubringen, um mit Tausenden anderen in Washington, D. C., US-Präsident Donald Trump zu unterstützen. Greeson starb an einem Herzinfarkt, ob innerhalb oder außerhalb des Gebäudes, ist noch unklar.

Manche Teilnehmer des Angriffs auf das Kapitol regen wegen ihrer skurrilen Aufmachung zu Witzen an, doch der Tag hätte viel schlimmer enden können, sagen Kenner der rechten Szene.

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