Start-ups, die dem Krieg trotzen
Jerusalem. Die Raketenangriffe hören einfach nicht auf. Seit dem 7. Oktober 2023 wird Israels Norden kontinuierlich mit Raketen, Sprengstoffdrohnen und Artilleriegranaten aus dem Libanon und aus Syrien beschossen. Seit einigen Tagen antwortet Israel mit größeren Gegenangriffen. Der Krieg Israels gegen proiranische Terrormilizen hat sich damit aus dem Gebiet um den von der Hamas beherrschten Gaza-Streifen an die Nordgrenzen verlagert. Dort agiert die mit dem Iran verbündete libanesische Terrormiliz Hizbollah.
Unter deren Angriffen leidet auch eine Reihe innovativer Unternehmen, die sich erst in den vergangenen Jahren in der nordisraelischen Region Galiläa nahe der libanesischen und syrischen Grenze angesiedelt hatten. Ein frisch gegründetes Innovationszentrum im Kibbuz Mahanayim, das 17 Kilometer von der Grenze zum Libanon entfernt liegt, unterstützt einige der vom Krieg gebeutelten Jungunternehmen, um zu helfen, eine wirtschaftliche und demographische Verödung Nordisraels abzuwenden.
Rund 61.000 Menschen mussten dem Forschungsinstitut Alma zufolge aus einem fünf Kilometer breiten Landstrich südlich von Israels Nordgrenzen evakuiert werden.
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