Im Auftrag der Mullahs
Tel Aviv. Die militärischen Erfolge der israelischen Streitkräfte (IDF) während des 20monatigen Krieges gegen die iranischen Stellvertreter in Gaza, Libanon und Jemen sind nicht zuletzt auf jahrzehntelang aufgebaute Spionagestrukturen in mehreren arabischen und muslimischen Ländern zurückzuführen. So konnte die Terrororganisation Hamas entscheidend geschwächt und bei der schiitischen Hizbollah im Libanon fast deren gesamte Führung ausgelöscht werden. Selbst in den iranischen Revolutionsgarden sind nicht wenige als Doppelagenten für den jüdischen Staat tätig.
Doch auch die Islamische Republik Iran hat ein beachtliches Spionagenetzwerk in Israel aufgebaut. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Agenten enttarnt und festgenommen, im Mai beispielsweise zwei 24jährige Männer, denen vorgeworfen wird, am Wohnort des Verteidigungsministers Israel Katz spioniert zu haben. Nur wenige Tage zuvor hatten die Behörden einen 18jährigen verhaftet, der im Auftrag des Iran unter anderem eine Krankenhausstation ausgekundschaftet haben soll, als dort der ehemalige Ministerpräsident Naftali Bennett behandelt wurde.
Die iranischen Revolutionsgarden haben die traditionelle Spionage mit ihren langsamen Methoden aufgegeben. Stattdessen werden in den sozialen Medien Tausende Israelis angesprochen.
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