Homestory #28/2025
Nichts geht mehr ohne Playlist: DJs veröffentlichen ihre Sets schon lange im Internet, aber auch Sachbücher und mittlerweile selbst Romane enthalten Links zu diversen Musikstreamingplattformen, auf denen man dann nachhören kann, worüber man gerade liest, oder beim Lesen hören kann, was die Autorin oder der Autor gehört hat, während sie oder er geschrieben hat.
Auch die Redaktion ihrer Lieblingszeitung unterhält eine sehr sympathische Playlist, und zwar seit etwas mehr als zwei Jahren. »Abrissparty« heißt sie, benannt nach der kleinen Feier, mit der wir uns von unseren alten Büroräumen in Kreuzberg verabschiedet haben.
Seitdem wird sie immer wieder neu bestückt, für jede Party, die musikalische Begleitung braucht, so auch jetzt wieder für unsere am 11. Juli im »About Blank« in Berlin stattfindende »Sommer World«, unser großes Sommerfest.
Die späten Siebziger und frühen Achtziger stehen in der Redaktion tatsächlich hoch im Kurs: David Bowie, The B-52s, Donna Summer, Klaus Nomi, New Order, Roxy Music, Stevie Wonder – doch auch Neueres wurde er Liste hinzugefügt.
Und so bat uns eine Kollegin vor ein paar Tagen, doch bitte nochmal in die Playlist zu schauen und gegebenenfalls zu ergänzen, worauf ein Kollege gleich entgegnete: »Eine Playlist ohne Iggy Pop sollte es ohnehin nicht geben«, und sich zugleich wünschte, irgendjemand möge »I Wanna Be Your Dog« von den Stooges hinzufügen.
Dabei hatte der Kollege übersehen, dass bereits ein Lied von Iggy Pop hinzugefügt wurde, nämlich der Eighties-Kracher »Real Wild Child«. »Na, doppelt hält besser, das gilt auch für Blondie, lobenswerterweise bereits zweimal vertreten«, entgegnet er darauf angesprochen, und tatsächlich sind es nicht nur zwei, sondern sogar drei Lieder der Königin des Punk.
225 Songs mit einer Länge von insgesamt 14 Stunden und drei Minuten
Die späten Siebziger und frühen Achtziger stehen in der Redaktion tatsächlich hoch im Kurs: David Bowie, The B-52s, Donna Summer, Klaus Nomi, New Order, Roxy Music, Stevie Wonder – doch auch Neueres, na ja, aus den Neunzigern, haben die Kolleginnen und Kollegen hinzugefügt, allem voran »Quit Playing Games (with My Heart)« der Backstreet Boys, ein Lied, auf das ein Kollege geradezu schwört.
Per Mausklick öffentlich zugänglich ist diese Playlist im Übrigen nicht – um sie zu hören, müssen Sie schon zu unserer Party kommen! Nur so viel sei noch verraten: Die Playlist zählt 225 Songs mit einer Länge von insgesamt 14 Stunden und drei Minuten – aber am 11. Juli geht’s ja auch schon ab 16 Uhr los, genug Zeit also, sie einmal komplett durchzuhören.
