Homestory #29/2025
Diese Zeitung braucht bekanntlich keine Freunde, aber auch sie wäre nichts ohne ihre Leserinnen und Leser, und umso schöner ist es deshalb, wenn man sich die Adressaten der Texte nicht nur vorstellen kann (oder sie einem nur in Facebook-Kommentarspalten über den Weg laufen), sondern man ihnen persönlich begegnet. Ein buchstäbliches Fest war es, mit so vielen von ihnen am vergangenen Freitag im »About Blank« das Jungle World-Sommerfest zu feiern.
»Was sind das alles für nette, entspannte, gutaussehende Leute«, meinte ein Redakteur, dessen Wertschätzung für die Leserschaft gleich noch mal gewachsen war. Tatsächlich hätte man sich kaum bessere Gäste wünschen können, die trotz des anfänglichen Regens so zahlreich gekommen waren, die es sportlich nahmen, dass es in der Tombola auch Nieten gab, während neben ihnen jubelnd gewonnene Platten in Empfang genommen wurden, und die sich schließlich so dicht im Zelt des »Blank« drängten, um der Tuntenshow beizuwohnen, dass neben Regen auch Schweiß von der Plane lief. Als dann die DJs übernahmen, konnte ein Redakteur vor freudiger Erschöpfung nur noch in Zehn-Minuten-Intervallen tanzen gehen, bis er wieder im Garten verschnaufen musste.
Als die DJs übernahmen, konnte ein Redakteur vor freudiger Erschöpfung nur noch in Zehn-Minuten-Intervallen tanzen gehen, bis er wieder im Garten verschnaufen musste.
Bleibt noch, den hervorragenden Bands Afar und Stella Sommer zu danken sowie Friberty, der – Weltpremiere! – sein Bühnendebüt gab, Dirk Braunstein und Christoph Hesse, Kristin Bönicke und Klaus Lederer sowie Henryk Gericke für ihre Lesungen, dem »About Blank« für die beste Location Berlins, ach was, des Landes, Micha Bergmann, der für uns die Techno-Floors kuratiert hat - fettes Dankeschön dafür nach Dresden! -, Irene und Margit, Steph für coole Soli-Tattoos, der Antilopen-Gang, Buback, Staatsakt, dem Verbrecher-, Ventil-, Ça-ira-, Maro- und Adocs-Verlag und der Edition Tiamat, und Patsy l’Amour laLove, Doris Belmont, Flatter Lenzia, Sophie Dieschong-Senf und Luxuria Rosenburg für eine umwerfende Show, die Anlass gab, der Jungle-Playlist neue Songs hinzuzufügen.
Last but not least bedanken wir uns bei den Balagan Sisters, Lux, Phonatic, Rodmin, Mehda und Mila Stern, die dafür sorgten, dass die Party ebenso schön zu Ende ging, wie sie begonnen hatte. Bis zum nächsten Mal!