Am Montag vergangener Woche weigerte sich ein 60jähriger Mann in Berlin-Charlottenburg, einen bestellten Kaffee zu bezahlen. Der Polizeimeldung zufolge äußerte er sich volksverhetzend und antisemitisch. Die Polizei wurde gerufen und nahm den Mann vorübergehend in Gewahrsam. Am Dienstag vergangener Woche versuchte in Berlin ein 51jähriger eine Synagoge in der Oranienburger Straße zu betreten, berichtete der RBB. Weil er dort bereits Hausverbot hatte, wurde ihm der Zutritt verwehrt. Er sei dann der Polizeimeldung zufolge zur Gedenkstätte vor der Synagoge gelaufen und habe dort eine Flagge des Staates Israel abgerissen und auf den Boden geworfen. Am selben Tag wurde abends die Polizei in Berlin-Friedrichshain alarmiert, weil ein 57jähriger Mann an einer Straßenecke stand und lautstark antisemitische und nationalsozialistische Parolen rief, heißt es in der Polizeimeldung. Eine 46jährige Frau teilte der eintreffenden Polizei mit, der Mann habe sie kurz zuvor rassistisch beleidigt. Die Polizei stellte der Polizeimeldung zufolge bei dem Mann ein Klappmesser sicher. Am Donnerstag vergangener Woche wurde die Polizei zum sogenannten Tonloch gerufen, einem Teich in Halle (Saale), berichtete die Nachrichtenplattform Du bist Halle. Dort habe ein 46jähriger Mann mehrfach »Sieg Heil« und »Heil Hitler« gerufen. Auch als die Polizei eingetroffen sei, habe der Mann weitere Aussagen getätigt, wie zum Beispiel »Alle Juden betreiben Genozid« und »Alle Kanaken sind Vergewaltiger«. Der betrunkene Mann habe einen Platzverweis erhalten, zudem sei eine Gefährderansprache durch die Polizei durchgeführt worden. In derselben Nacht, so berichtete ebenfalls Du bist Halle, habe eine Frau um 2:20 Uhr morgens in Halle (Saale) mehrfach »Sieg Heil« von einem Balkon gerufen. Am Freitag vergangener Woche kam ein 58jähriger betrunkener Mann gegen Mitternacht in eine Kneipe in der Mainzer Altstadt. Als er nichts bestellen wollte, sei er aufgefordert worden, das Lokal zu verlassen, wie der SWR berichtete. Daraufhin habe er eine Mitarbeiterin rassistisch und sexistisch beleidigt. Der Inhaber der Gaststätte habe dem Mann Hausverbot erteilt. Auch er sei dann rassistisch beleidigt worden. Der Mann habe das Lokal dann verlassen. Der Inhaber und die Mitarbeiterin hätten die Polizei gerufen und seien ihm gefolgt. Der Mann habe dann eine Softair-Pistole auf die beiden gerichtet und »konkrete Gewaltandrohungen« ausgesprochen, wie die Polizei es ausdrückte. Am vergangenen Samstag unterhielt sich eine 45jährige Trans-Person gegen 22:30 Uhr in Berlin-Schöneberg auf der Straße mit ihrer Begleitung, als ein männlicher Passant der Polizeimeldung zufolge transphobe Beleidigungen ausstieß. Der Mann nahm eine Glasflasche in die Hand, sprang auf die beiden zu, schlug auf den Begleiter der Trans-Person ein und traf ihn an der Lippe. js