Am 30. Dezember berichtete das alternative Hausprojekt Zelle 79 in Cottbus von einer Explosion. Um Mitternacht hätten die Bewohner einen lauten Knall gehört und eine starke Erschütterung gespürt. Dichter Qualm sei aufgestiegen und habe sich im Haus verbreitet, der schließlich die Brandmeldeanlage auslöste. Die Explosion habe wohl in der Nähe der Eingangstür stattgefunden, die teilweise aus den Angeln gehoben worden sei. Außerdem seien der Briefkasten und die Betonstufen zur Tür beschädigt worden. Im Umkreis von fünf Metern hätten Holzteile und Glassplitter herumgelegen. Verletzt wurde niemand. In der Silvesternacht griffen Rechtsextreme das Hausprojekt Gütze 59 in Greifswald an. Der erste Angriff hat sich den Bewohnern zufolge gegen 2.30 Uhr ereignet. »Hier ist doch das scheiß Antifa-Haus. Kommt raus, ihr Antifa-Schweine. Wir töten euch!« sollen die Angreifer gerufen haben. Kurz darauf flog demnach eine Flasche gegen ein Fenster. Zunächst seien die noch Unbekannten zwar verschwunden, später aber vollvermummt und mit Steinen bewaffnet wiedergekommen und hätten vor dem Haus stehende Personen bedroht. Als sich diese Personen ins Haus zurückgezogen hätten, seien Steine gegen die Eingangsfenster geflogen. Ein Stein habe eine Person nur knapp am Kopf verfehlt. Am 4. Januar wurde das Privatgrundstück des Brandenburger Antisemitismusbeauftragten Andreas Büttner in Templin (Uckermark) Ziel eines mutmaßlichen Brandanschlags. Mehreren Medienberichten zufolge wurde an einem Schuppen Feuer gelegt. An seiner Haustür wurde zudem das rote Hamas-Dreieck angebracht. Büttner bemerkte den Brand eigenen Angaben zufolge gegen 3.30 Uhr. Er und seine Familie befanden sich zum Zeitpunkt im Haus. Sie blieben unversehrt. pb