Eine Berliner Synagoge und die jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main sollen im Auftrag des iranischen Regimes ausgespäht worden sein. Mitarbeiter deutscher Geheimdienste kritisieren die Bundesregierung dafür, kein Sicherheitskonzept zu haben.
Der Krieg mit den USA und Israel hat den Einfluss der Revolutionsgarden im Iran noch verstärkt. Während die Institutionen der Islamischen Republik formal bestehen bleiben, verlagert sich die politische, militärische und wirtschaftliche Macht.
Die derzeit in der iranischen Diaspora dominante Strömung der Opposition um Reza Pahlavi ignoriert den Pluralismus der Gesellschaft im Iran selbst und die besonderen Repressionserfahrungen der Kurd:innen und Belutsch:innen. Pahlavis Appelle zur nationalen Einheit stehen mit ihrem Zentralismus einer demokratischen Aushandlung unterschiedlicher Interessen und einer echten Einheit der Opposition im Weg.
Einer der Konflikte innerhalb der iranischen Opposition betrifft die Stellung ethnischer Minderheiten. Während der Schah-Sohn Reza Pahlavi einen zentralistischen Staat propagiert, fordern Kurden vor dem Hintergrund historischer Unterdrückung mehr Autonomie.