Die US-amerikanische Journalistin Dorothy Thompson berichtet 1931/1932 aus Deutschland. Sie schildert das Land in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit, aber sie erkennt auch, dass weitere Faktoren hinzukommen, die den Verfall der Republik beschleunigen. Die Reportagen beleuchten eine doppelte Krise – eine wirtschaftliche und eine psychologische, die eine verhängnisvolle Eigendynamik entwickelt. Auszug aus dem im Verlag Das vergessene Buch erschienenen Band »Das Ende der Demokratie. Reportagen aus Deutschland 1931–1932.«