Beiträge von Julia Pustet

Die Angeklagten - in der Zeichnung koloriert - im Pelicot-Prozess
2026/05 dschungel Die Philosophin Manon Garcia hat ein Buch über den Pelicot-Prozess geschrieben

Jungle+ Artikel Mit Männern leben müssen

Im September 2024 begann der Prozess gegen die Vergewaltiger der Französin Gisèle Pelicot. Im Saal saß auch die Philosophin Manon Garcia, die nun in ihrem Buch »Mit Männern leben« das Gerichtsverfahren Revue passieren lässt und daran anschließend Überlegungen über das »kulturelle Gerüst der Vergewaltigung« anstellt.
Masken in einem Karton unter Folie
2025/51 dschungel Das Ende der Body Positivity und der Aufstieg des Body Horror

Jungle+ Artikel Das Face als Farce

Die Body-Positivity-Bewegung hat sich als Trendphänomen herausgestellt, wirklich verändert hat sich durch sie nichts. Dafür boomt nun das Genre des Body Horror, das unter anderem auf rigidere Schönheitsideale reagiert, die mit immer obskureren Hilfsmitteln erreicht werden sollen.
2025/36 dschungel Aus dem Leben nach den Zwanzigern – Auszug aus dem Debütroman von Julia Pustet

Jungle+ Artikel Alles ganz schlimm

Susanne hat ein Buch über ihre Zeit als Prostituierte geschrieben, doch ihre Freundin Stella stiehlt es und veröffentlicht es unter ihrem Namen – mit enormen Folgen. Julia Pustet erzählt in ihrem Roman »Alles ganz schlimm« über Politisierung und Freundschaft und lässt im Prolog die Beziehung zwischen Susanne und Stella Revue passieren, während sie im ersten Teil des Buchs die Kindheit ihrer Hauptfigur erzählt.
Prostituierte im Hamburger Gängeviertel, ca. zwanziger Jahre
2025/34 dschungel Kein Bock auf Moskau – die Kommunistin Ketty Guttmann setzte sich für Prostituierte ein, statt der Partei nach dem Mund zu reden

Widerständig und widersprüchlich

Mit ihrer Zeitschrift »Der Pranger« versuchte Ketty Guttmann im Hamburg des frühen 20. Jahrhunderts, die Prostituierten zu organisieren. Später galt sie als radikale Kritikerin der sowjetischen Zustände. Nun ist eine Biographie der fast vergessenen Feministin und Kommunistin erschienen.
Goldkette
2025/30 dschungel Jakob J. Baier, Sozialwissenschaftler, im Gespräch über Antisemitismus im deutschen Gangsta-Rap

Jungle+ Artikel »Deutschsprachige Gangsta-Rapper wollen eigentlich so sein, wie sie ›die Rothschilds‹ wahrnehmen«

In seiner jüngst erschienenen Dissertation »Illuminati, Rothschilds, Zionisten« untersucht Jakob J. Baier Antisemitismus im deutschen Gangsta-Rap. Mit der »Jungle World« sprach er über die Ursprünge in den USA, den Männlichkeitskult der Szene und den nicht so heimlichen Neid, der die Rapper Juden hassen lässt.
Nur online
Soft skills
2018/04 Inland Das Münchener Unternehmen Social Bee wirbt mit einer fragwürdigen Kampagne für die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt

Soft Skill Zynismus

Das Münchner Start-Up-Unternehmen Social Bee wirbt mit einer neuen Kampagne dafür, Geflüchtete in Firmen einzustellen. Was zunächst nach einem sinnvollen Ansatz klingt, bringt eine internalisierte Menschenverachtung auf den Punkt.