Von Tunis nach Teheran
Die dschihadistische Landnahme in Afrika
Fast 24.000 Tote 2025, neue Offensiven bis Bamako, wachsende Angriffe auf Benin und Togo: Milizen ersetzen den Staat, während internationale Politik das Problem weiter als „Regionalbrand“ behandelt.
Bamako, Mogadischu, Maiduguri, Lomé: Zwischen Sahel, Horn von Afrika und dem Tschadseebecken wächst ein zusammenhängender Krisenraum.
Iran-Krieg: Trumps haltlose Vorwürfe gegen Kurden
Was aus den kolportierten Plänen der USA wurde, bewaffnete kurdische Kräfte in ihrem Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen.
Sudan: Völkermord ohne Gebrauchswert
Warum der Sudan in der deutschen linken Öffentlichkeit (und der restlichen auch) kaum zählt.
Im Sudan geschieht, was politische Öffentlichkeiten angeblich nicht mehr übersehen können: Massaker, ethnische Säuberungen, Vergewaltigungen, Vertreibungen, Hunger als Waffe.
Ultraorthodoxe Parteien verlassen israelische Regierung
In den vergangenen Tagen haben sich die Führer ultraorhtodoxer Parteien in Israel entschieden, die Regierungskoalition zu verlassen. Ob nur sechs Monate vor Neuwahlen in Israel dieser Schritt noch große Wirkung haben wird, steht dabei in Frage.
Ebenenso stellt sich die Frage, mit wem sie zukünftig regieren wollen, denn die Opposition, deren Chancen für einen Wahlsieg im Herbst laut Umfragen gut stehen, wird ihnen kaum entgegenkommen, wenn darum geht, Ausnahmen bei der Rekrutierung von Soldaten zu machen.
Der Iran-Krieg und die Lehren von Sun Tzu
Vor über zweitausend Jahren schrieb der chinesische General Sun Tzu seine "Kunst der Kriegsführung", die seitdem immer wieder zitiert wurde.
Fast täglich heimliche Hinrichtungen von Gefangenen im Iran
Seit März kommt es im Iran zu einem starken Anstieg an Exekutionen, bei denen mindestens 24 Gefangene hingerichtet wurden, sechs davon allein am vergangenen Wochenende.
Die unsichtbaren Toten des Sudan
Während Gaza die politischen Debatten des Westens bestimmt, versinkt der Sudan in einem Krieg, dessen Tote politisch nicht zählen.
Irak: Sunnitische und kurdische Parteien einigen sich auf Regierungsbeteiligung
Nach monatelangen Verhandlungen haben sich offenbar alle wichtigen Parteien im Irak auf eine neue Regierung geeinigt. Zwischenzeitlich mussten schiitische Parteien ihren Kandidaten, Ex-Premier Nouris al-Mailiki vor allem auf Druck der USA, zurückziehen und haben an seiner Stelle jetzt Ali al-Zaidi nominiert.
Song Contest in Wien: Kein Platz für israelische Fans
Seit Lisa Wegenstein ihr Lokal zur israelischen Fanbase beim Song Contest gemacht hat, erlebt sie eine emotionale Achterbahnfahrt.
Somalia am Rand des Kipppunkts
Wie ein zerfallender Staat und ein lernfähiger Dschihadismus sich gegenseitig beschleunigen.
Im April 2025 startete Al-Shabaab, die berüchtigte
Jusoor News: Eine palästinensische Stimme gegen die Hamas
Jusoor News berichtet über das, was die Palästinenser im Gazastreifen wissen, aber meist in westlichen Medien nicht vorkommt.
Darfur: Die Kinder, die wieder niemand retten will
Zwanzig Jahre nach der ersten weltweiten Empörung warnt UNICEF erneut vor einer Katastrophe in Darfur. Millionen Kinder leiden unter Krieg, Hunger, Vertreibung und Krankheiten — doch die internationale Aufmerksamkeit bleibt kleiner als das Elend.
Im Sudan sind Millionen Kinder durch den Krieg zwischen den Sudanesischen Streitkräften und den Rapid Support Forces in Lebensgefahr. Seit April 2023 verwüstet der Konflikt das Land, besonders Darfur.
Der Schatten des Mullah‑Regimes: Die HAYI‑Terrorstrategie in Europa - Eine Lageeinschätzung
Vom Iran unterstützte Terrorgruppen stellen zunehmend auch eine Bedrohung vor allem für jüdische Einrichtungen in Europa dar.
Das Auftreten von HAYI zeigt: Die Bedrohung durch das iranische Regime verlagert sich zunehmend nach Europa.
Tunesien sackt im Index der Pressefreiheit ab
Seit der zunehmend diktatorisch regierende tunesische Präsident Kais Saied die Macht vor fünf Jahren in Tunesien übernommen hat, steht es Freiheiten dort schlecht. Zeitungen werden verboten, Journalisten unter teils hanebüchenden Anklagen eingesperrt und Oppositionelle verfolgt.
Entsprechen sackte im globalen Ranking der Pressefreiheit das Land um 43 Plätze auf die hintersten Ränge ab und findet sich dort (wieder) unter vielen anderen arabischen Staaten: