Inland

Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers
2026/34 Schamloses Wahlplakat der Berliner CDU

Mann der harten Worte

Der Spitzenkandidat der Berliner CDU, Stefan Evers, legt auf Wahlplakaten ein Bekenntnis zum Konservatismus ab. Zu diesem Zweck nutzt er ein bekanntes Zitat des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) und verkehrt es in sein Gegenteil. So möchte er wohl den Eindruck erwecken, ein Outing als Konservativer sei heutzutage ein subversiver Akt.
Antilopen Gang
2026/33 Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Kunstfreiheit

Schluss mit der Empörung

Viel Verwirrung gab es in jüngster Zeit über die Begriffe Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Kunstfreiheit. Dabei ist es vergleichsweise einfach: Kein Sender ist dazu verpflichtet, Faschisten einzuladen, und ebenso wenig kann ein antifaschistischer Künstler ein Grundrecht auf einen Fernsehauftritt einklagen. Eine Kolumne zur medialen Restmülltrennung.
Slushie
2026/33 Die Zukunft der SPD

Mach mal ein Fenster auf

Mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) geht es abwärts. Nicht erst seit gestern, sondern schon länger. Daher hat die »Jungle World« ihre SPD-Ex­pert:in­nen befragt, was schiefläuft. Die legen nun eine Lageanalyse vor, bieten ihre Hilfe an und geben der traditionsreichen Partei Ratschläge, was sie tun könnte, um wieder an alte Wahlerfolge anzuknüpfen.
Elif Eralp
2026/33 Kandidatin der Linkspartei in Berlin

Jungle+ Artikel Ein Phoenix für Berlin

Die Linkspartei kann sich Hoffnungen machen, bei der Abgeordneten­hauswahl in Berlin stärkste Kraft zu werden. Darin zeigt sich der Wandel zur erfolgreichen jungen Akademikerpartei beispielhaft; an der Regierung könnten die eigenen Ansprüche aber an kapitalistischen Sachzwängen scheitern – wie schon vor 25 Jahren.
Regenbogen Socken CSD Berlin
2026/32 Islamismusprävention durch Schwächung religiöser Identität

Gott stirbt, wenn niemand glaubt

Das Bildungsministerium stellt nach dem Attentat auf den Berliner Christopher Street Day mehr Geld für »Deradikalisierungsangebote« in Aussicht. Doch Islamismusprävention kann nur gelingen, wenn religiöse und kulturelle Identität nicht länger gestärkt, sondern relativiert und in Frage gestellt wird.