#15/2026 Orban sieht Gespenster
Der schmutzige Wahlkampf des Fidesz-Regimes
Propaganda-Wahlkampf. Täuschungsmanöver, Hilfe vom russischen Geheimdienst, Stimmenkauf und Ausschnüffeln der Opposition – so lauten die Vorwürfe gegen die Partei Fidesz vor den ungarischen Parlamentswahlen am Sonntag. Nach 16 Jahren an der Regierung droht ihr und damit Ministerpräsident Viktor Orbán der Machtverlust durch einen Wahlsieg von Péter Magyar und dessen Partei Tisza. Um das abzuwenden, schickt die US-Regierung sogar Vizepräsident J. D. Vance nach Budapest. Es wäre das Ende einer Ära, in der in Ungarn ein korrupter »Mafiastaat« entstanden ist, sagt der Soziologe Bálint Magyar im Interview.
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