Beiträge zu Antifaschismus

Aus der Einzelhaft vor den Richter: Maja T. beim Prozessauftakt, 21. Februar 2025
2026/26 Small Talk Small Talk mit Wolfram Jarosch, dem Vater von Maja T.

»Maja ist immer noch fast 23 Stunden am Tag isoliert«

Im Februar wurde Maja T. in erster Instanz zu acht Jahren Haft verurteilt. Maja T. soll gemeinsam mit anderen angeklagten Antifaschist:innen Neonazis in Thüringen und Ungarn angegriffen haben (»Budapest-Komplex«). Trotz der rechtswidrigen Auslieferung aus Deutschland befindet sich T. weiterhin in Ungarn in Haft. Die »Jungle World« sprach mit Wolfram Jarosch, dem Vater von Maja T., über die derzeitige Lage.
 Bewohner der Stadt Pavia während der deutschen Besatzung 1943
2026/17 Geschichte Das Heldenepos des Partisanenkriegs verstellt den Blick auf die wahre Geschichte des italienischen Faschismus

Jungle+ Artikel Alles anständige Leute

Der italienische Antifaschismus wurde in der Nachkriegszeit als ­nationaler Befreiungskampf gedeutet. Wenn aber mehr oder weniger alle Italiener anständige Leute gewesen sein sollen, geraten besonders die frühen Verbrechen des italienischen Faschismus aus dem Blick. Ohne eine präzise Bestimmung des Faschismus wird der Anti­faschismus als seine Gegenbewegung inhaltlich ausgehöhlt und anfällig für ­politische Instrumentalisierung in der Gegenwart.
Protest gegen den rechtsextremen »Tag der Ehre« in Budapest
2026/10 Antifa Antifaschistische Arbeit in Ungarn

Jungle+ Artikel Auf dem Weg zur Meinungsgleichheit

Antifaschist:innen haben es derzeit besonders schwer in Ungarn. Probleme, so berichten sie der »Jungle World«, bereitet ihnen weniger die organisierte extreme Rechte, sondern die Regierung unter Viktor Orbán. Dass antifaschistische Gruppen als Terrororganisationen gelistet wurden, war nur die jüngste einer Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen.
 Rechtsextreme Demonstration in Lyon in Gedenken an Quentin Deranque
2026/09 Ausland Bei einer Auseinandersetzung verletzten Antifaschisten in Frankreich den Rechtsextremen Quentin Deranque tödlich

Rechtsextremes Märtyrerspektakel

Bei einer Auseinandersetzung verletzten Antifaschisten in Lyon den 23jährigen Quentin Deranque tödlich. Mittlerweile ist klar, dass er ein Rechtsextremer war, der für »weiße Selbstverteidigung« trainierte.
Teilnehmer des TdE, einer hat eine Schwarze Sonne auf dem Ärmel
2026/08 Small Talk Vilmos Hanti, Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten, im Gespräch über das Verbot antifaschistischer Proteste in Ungarn

»Die Ressourcen sind nahezu erschöpft«

Am Samstag vergangener Woche kamen Neonazis aus ganz Europa nach Budapest zum jährlichen Gedenken an die Soldaten der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Die »Jungle World« sprach mit Vilmos Hanti, dem Präsidenten des Verbands der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ) über staatliche Repression gegen ungarische Antifaschisten.
Unterstützer der angeklagten Antifaschisten mit einem Transpi "Selbstverständlich antifaschistisch. family & friends"
2026/04 Inland Die Anklage beim Düsseldorfer Prozess zum Budapest-Komplex diskreditiert den Kampf gegen Faschismus

Jungle+ Artikel Antifaschismus als niedriger Beweggrund

Am Oberlandesgericht Düsseldorf fand am Dienstag der zweite Verhandlungs­tag im sogenannten Antifa-Verfahren statt. Die Verteidigung wirft der Bundesstaatsanwaltschaft vor, das »antifaschistische Motiv« als »niedrigen Beweggrund« zu bewerten, um die Tat als versuchten Mord einzustufen.
Nur online
Menschen zeigen ein Transpi mit der Aufschrift "Antifaschismus bleibt notwendig. family & friends hamburg"
2026/03 Reportage Prozessauftakt gegen Antifas wegen Vorfällen in Budapest

Antifaschist:innen vor dem Staatsschutzgericht

Am Dienstag begann im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf das Verfahren gegen sechs Antifaschist:innen. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung und sogar versuchten Mord. Die »Jungle World« war beim Prozess vor Ort.
Linsk ein Porträt von Juliane Nagel, rechts eine mit Kufiya maskierte Person, über der steht "Zionists fuck off"
2026/02 Inland Antizionisten wollen in Leipzig ­gegen israelsolidarische Linke demonstrieren

Anti-antifaschistische Aktion

Nächstes Wochenende wollen antizionistische Gruppen in Leipzig-Connewitz, darunter die Hamas-Sympathisanten von Handala, gegen »Antideutsche« demonstrieren. Ein Ziel der Demonstration ist das Büro der Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel. Die wirft Teilen ihrer eigenen Partei in der Stadt vor, mit Handala zusammenzuarbeiten.