Beiträge zu Auschwitz-Prozess

Rudolf Vrba (l.) beim Frankfurter Auschwitz-Prozess, 1964
2024/36 dschungel Zum 100. Geburtstag des Widerstandskämpfers und Überlebenden Rudolf Vrba

Jungle+ Artikel Ein Heranwachsender warnte die Welt

Vor 100 Jahren wurde Rudolf Vrba unter seinem bürgerlichen Namen Walter Rosenberg in der Tschechoslowakei geboren. Vrba war 19 Jahre alt, als ihm und seinem Mithäftling Alfréd Wetzler im April 1944 die schier unmögliche Flucht aus dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gelang. Ihnen verdankt die Weltöffentlichkeit einen der ersten Berichte über den Massenmord an den Juden. Die Genauigkeit, mit der die Überlebenden die Architektur und die Methodik der Mordfabrik schilderten, ließ keinen Zweifel an der Authentizität ihrer Aussagen zu.
Eva Bruhns (Katharina Stark) wartet vor der ­elterlichen Kneipe darauf, dass ihr Verlobter sie abholt
2023/51 dschungel Der Auschwitz-Prozess im Serienformat und die Frage nach der Abbildbarkeit der Shoah

Miniserie »Deutsches Haus«: Der Abgrund blickt nicht mehr zurück

Der Auschwitz-Prozess inmitten der Trübnis einer postfaschistischen BRD: Die Miniserie »Deutsches Haus« überzeugt mit ihrer dekonstruktiven Erzählweise und nutzt das Format für die Vergegenwärtigung schuldhafter Vergangenheit. Debatten wird die Serie nicht auslösen, vorzuwerfen ist es ihr aber nicht.
2013/51 Inland Werner Renz im Gespräch über die Auschwitz-Prozesse

»Den Deutschen ›Lektionen‹ erteilen«

Am 20. Dezember 1963 begann in Frankfurt am Main der erste Auschwitz-Prozess. Die »Jungle World« sprach mit Werner Renz, dem Leiter des Archivs des Fritz-Bauer-Instituts, über die Bedeutung des Prozesses, über die Rolle, die Fritz Bauer als damaliger hessischer Generalstaatsanwalt für das Zustandekommen des Verfahrens spielte, und die derzeitigen Ermittlungen gegen ehemalige SS-Wachmänner.