Beiträge zu Budapest

Teilnehmer des TdE, einer hat eine Schwarze Sonne auf dem Ärmel
2026/08 Small Talk Vilmos Hanti, Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten, im Gespräch über das Verbot antifaschistischer Proteste in Ungarn

»Die Ressourcen sind nahezu erschöpft«

Am Samstag vergangener Woche kamen Neonazis aus ganz Europa nach Budapest zum jährlichen Gedenken an die Soldaten der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Die »Jungle World« sprach mit Vilmos Hanti, dem Präsidenten des Verbands der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ) über staatliche Repression gegen ungarische Antifaschisten.
Noch immer in Ketten gelegt: Maja T. am Mittwoch vergangener Woche bei der Urteilsverkündung
2026/07 Antifa Das Urteil gegen Maja T.

Der Innenminister ist zufrieden

Maja T. wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt und bleibt vorerst in Ungarn. Dort steht die »Antifa-Gruppe« auf der Terrorliste, auch friedlicher antifaschistischer Protest ist kaum noch möglich. Der deutsche Innenminister Dobrindt ist trotz allem der Meinung, gegen T.s rechtswidrige Auslieferung sei »nichts einzuwenden« gewesen.
Nur online
Menschen zeigen ein Transpi mit der Aufschrift "Antifaschismus bleibt notwendig. family & friends hamburg"
2026/03 Reportage Prozessauftakt gegen Antifas wegen Vorfällen in Budapest

Antifaschist:innen vor dem Staatsschutzgericht

Am Dienstag begann im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf das Verfahren gegen sechs Antifaschist:innen. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung und sogar versuchten Mord. Die »Jungle World« war beim Prozess vor Ort.
Wolfram Jarosch, Vater von Maja T., im Demonstrationszug auf dem Weg zum Auswärtigen Amt in Berlin. In der Hand die von 100.000 Menschen unterschriebene Petition zur Rückholung von Maja aus ungarischer Haft.
2025/28 Hotspot Der Vater von Maja T. hat vor dem Auswärtigen Amt protestiert

Im Haftkrankenhaus kann Maja die Sterne sehen

Wolfram Jarosch ist von Jena nach Berlin gelaufen, um gegen die Haftbedingungen seines Kindes, Maja T., in Ungarn zu protestieren und dessen Rückführung nach Deutschland zu fordern. Die »Jungle World« war beim Protest vor dem Auswärtigen Amt dabei.
Zwei Hände, die sich gegenseitig halten und emporgereckt werden, im Hintergrund Menschenmassen und ein Regebogenfahne
2025/27 Ausland Die Budapester Pride war eine der größten Demonstrationen in der Geschichte Ungarns

Stinkefinger für Orbán

Trotz Einschüchterungen der Regierung hat die diesjährige Pride in der ungarischen Hauptstadt Budapest eine Rekordzahl an Menschen angezogen. Sie richtete sich nicht nur gegen die Diskriminierung der LGBT-Minderheit, sondern auch gegen den autoritären Kurs von Ministerpräsident Viktor Orbán.
»Free Maja«. Solidaritätskundgebung für Maja T. vor dem Gericht in Budapest
2025/26 Small Talk Sven Richwin, Rechtsanwalt von Maja T., im Gespräch über die kommenden Prozesstage in Budapest

»Beweismittel dienen nicht zur Bewertung der Sachverhalte, sondern als Bestätigung«

Maja T. steht wegen des Vorwurfs, Rechtsextreme im Februar 2023 in Budapest angegriffen haben, in Ungarn vor Gericht. Vor einem Jahr wurde T. dorthin rechtswidrig ausgeliefert. Die »Jungle World« sprach mit T.s Rechtsanwalt Sven Richwin über die nächsten Verhandlungstermine.