Beiträge zu Budapest-Komplex

Noch immer in Ketten gelegt: Maja T. am Mittwoch vergangener Woche bei der Urteilsverkündung
2026/07 Antifa Das Urteil gegen Maja T.

Der Innenminister ist zufrieden

Maja T. wurde zu acht Jahren Gefängnis verurteilt und bleibt vorerst in Ungarn. Dort steht die »Antifa-Gruppe« auf der Terrorliste, auch friedlicher antifaschistischer Protest ist kaum noch möglich. Der deutsche Innenminister Dobrindt ist trotz allem der Meinung, gegen T.s rechtswidrige Auslieferung sei »nichts einzuwenden« gewesen.
Unterstützer der angeklagten Antifaschisten mit einem Transpi "Selbstverständlich antifaschistisch. family & friends"
2026/04 Inland Die Anklage beim Düsseldorfer Prozess zum Budapest-Komplex diskreditiert den Kampf gegen Faschismus

Jungle+ Artikel Antifaschismus als niedriger Beweggrund

Am Oberlandesgericht Düsseldorf fand am Dienstag der zweite Verhandlungs­tag im sogenannten Antifa-Verfahren statt. Die Verteidigung wirft der Bundesstaatsanwaltschaft vor, das »antifaschistische Motiv« als »niedrigen Beweggrund« zu bewerten, um die Tat als versuchten Mord einzustufen.
Nur online
Menschen zeigen ein Transpi mit der Aufschrift "Antifaschismus bleibt notwendig. family & friends hamburg"
2026/03 Reportage Prozessauftakt gegen Antifas wegen Vorfällen in Budapest

Antifaschist:innen vor dem Staatsschutzgericht

Am Dienstag begann im Hochsicherheitssaal des Oberlandesgerichts Düsseldorf das Verfahren gegen sechs Antifaschist:innen. Die Anklage lautet auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, gefährliche Körperverletzung und sogar versuchten Mord. Die »Jungle World« war beim Prozess vor Ort.