Beiträge zu Claude Lanzmann

Holofiction_farewell
2026/41 dschungel Der Film »Holofiction« hinterfragt die Bildsprache des Holocaust-Kinos

Gelüfteter Illusionscharakter

Für seinen Film »Holofiction« verwendete der Dokumentarfilmregisseur Michal Kosakowski Material aus fast 3000 Filmen, die die Shoah behandeln, und montierte es neu zusammen – womit er die bereits von Claude Lanzmann gestellte Frage nach der Darstellbarkeit des Massenmords an den Juden neu aufwirft.
Claude Lanzmann auf dem Weg zum Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Treblinka
2026/36 dschungel Forschungsprojekt zu Claude Lanzmann

Jungle+ Artikel »Eigentlich war es ein sehr unwahrscheinliches Werk«

Neun Stunden dauert Claude Lanzmanns 1985 erschienener Film »Shoah« über die Ermordung der europäischen Juden. Zwölf Jahre hatte der französische Journalist daran gearbeitet und über 220 Stunden an Filmmaterial aufgenommen. Mit dem, was es nicht in den finalen Film geschafft hat, den »Outtakes«, beschäftigt sich der Filmwissenschaftler Christoph Hesse im Rahmen eines Forschungsprojekts. Mit der »Jungle World« sprach er über über die Genese des Films, den Status der Outtakes und darüber, was für eine Rolle »Shoah« in Bezug auf derzeitige Holocaustrelativierung spielt.
Audiokassetten aus der Sammlung Lanzmann
2025/50 dschungel Das Jüdische Museum Berlin präsentiert Ausschnitte aus Claude Lanzmanns Audio-Archiv

Im Dienst der Wahrheit

Vor den Dreharbeiten für seinen Dokumentarfilm »Shoah« führte Claude Lanzmann zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Corinna Coulmas und Irena Steinfeldt-Levy unzählige Vorgespräche, die aufgezeichnet wurden. Einen kleinen Einblick in dieses umfassende Audioarchiv gibt nun eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin.