Beiträge zu EU-Außen­grenzen

Italienisches Abschiebezentrum in Gjader (Albanien), Oktober 2024 (grün/blau eingefärbt)
2026/10 Thema Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, im Gespräch über die Verschärfungen des deutschen Migrationsrechts

Jungle+ Artikel »Die Botschaft lautet: Humanität ist jetzt vorbei«

Vergangene Woche beschloss der Bundestag die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in der Bundesrepublik. Das bedeutet eine weitere Verschärfung des deutschen Migrationsrechts und eine weitere Verschlechterung der Bedingungen für Menschen, die in Deutschland Asyl suchen. Die »Jungle World« sprach mit Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, über die asylpolitischen Entwicklungen unter der derzeitigen Bundesregierung.
Drohnentechnik von Frontex (grün eingefärbt)
2026/10 Thema Proteste gegen das EU-Grenzregime gibt es kaum noch

Die Gewalt der anderen

So gerne in der EU über Donald Trump geschimpft wird, beim Kampf gegen »illegale Einwanderung« ziehen Deutschland und USA an einem Strang. Während die brutale Abschiebepraxis in den USA allerdings große Empörung hervorruft, gibt es gegen die Gewalt des EU-Grenzregimes mittlerweile kaum noch Protest.
Marsch der Würde in Ceuta
2023/33 Interview Helena Maleno Garzón, Migrationsforscherin, im Gespräch über die »Kanaren-Route« und die EU-Migrationspolitik

»Das Geschäft mit den Grenzen wird weiter wachsen«

Die Zahl der Flüchtlinge auf dem Weg zu den Kanaren nimmt wieder zu. Boote aus den westafrikanischen Staaten Mauretanien, Senegal und Gambia steuern meist die vor der nordafrikanischen Atlantikküste gelegenen Inseln Teneriffa oder Gran Canaria an. Eine weitere Seeroute führt von Marokko oder der Westsahara zu den nächstgelegenen Inseln Lanzarote oder Fuerteventura.