Beiträge zu Feminismus

Blick in die Ausstellung »Sabotage« im Hamburger Bahnhof
2026/21 dschungel Die Malerin Giulia Andreani knüpft an feministische Geschichtsschreibung an

Leuchtendes Grau

Die monochromen Malereien der italienischen Künstlerin Giulia Andreani, die derzeit im Hamburger Bahnhof in Berlin zu sehen sind, sind alles andere als farblos. Sie zeigen bekannte und unbekanntere Frauen aus der Geschichte – und thematisieren damit Geschlechterverhältnisse nicht nur in der Kunst.
Zeichnung aus Tine Steen: »Die kochenden Affen«
2026/10 dschungel Neue Graphic Novels von Zeichnerinnen

Jungle+ Artikel Blut, Schweiß und Szenen – Feminismus im Comic

Der Sachcomic hat sich zu einem populären Genre entwickelt. Liv Strömquist hat dem Format vor Jahren den feministischen Drall gegeben. Künstlerinnen wie Ulli Lust und Tine Steen zeigen Kulturgeschichte aus Sicht der Frauen. Und dann ist da noch die Menopause, mit der sich die Illustratorin Rinah Lang und die Gynäkologin Mandy Mang befassen.
­Judith Butler stellt ihr Buch in Athen vor, 2025
2026/07 dschungel Judith Butlers Buch »Wer hat Angst vor Gender?«

Jungle+ Artikel Der Debatte hinterher

Judith Butler fragt in ihrem neuen Buch, wer Angst vor Gender hat – und kommt mit ihrer zahnlosen Kritik an rechter Rhetorik und ihrer haarsträubenden Schmähung von Feministinnen Jahre zu spät. Neues oder theoretisch Interessantes hat sie zur Debatte auch nicht beizutragen.
Symbole für Flexi-Identitäten
2026/02 dschungel Die Theorie der Wert-Abspaltung und ihre Relevanz für heutige Debatten

Jungle+ Artikel Differenzen der Krise – Krise der Differenzen

Verschiedene Diskriminierungsformen wie Sexismus, Rassismus und Antisemitismus begreift die ­Theoretikerin Roswitha Scholz bereits seit über 30 Jahren als zusammenhängend. Mit dem, was heutzutage unter der Bezeichnung Intersektionalismus firmiert, haben Scholz’ Thesen allerdings wenig zu tun. In ihrem neuen Band »Back to the roots?«, der Texte aus drei Jahrzehnten umfasst, referiert Scholz im erstmals 2025 veröffentlichten Beitrag »Intersektionalität und Diversität in der altlinken Sackgasse« noch einmal ihre Theorie der Wert-Abspaltung und kritisiert jene Ansätze, die dekonstruktivistisch vorgehen und Differenzen hypostasieren.