Peter Bulthaup war Naturwissenschaftler – und Philosoph. In seinen Anfang der achtziger Jahre gehaltenen Vorlesungen, die jetzt unter dem Titel »Der Wissenschaftsbegriff des Deutschen Idealismus« erschienen sind, liest er Hegel mit Rückgriff auf philosophische Theorien der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit.
Vor 30 Jahren starb die britische Philosophin Gillian Rose. Während sie in Großbritannien auch in Nachbardisziplinen wie der Soziologie rezipiert wird, ist sie in Deutschland nicht nur fast unübersetzt, sondern trotz ihrer Arbeiten zur Kritischen Theorie und der Shoah nahezu unbekannt geblieben.
Für den Sammelband »Arbeit in der Kritischen Theorie« nehmen Ulf Bohmann und Tanja Hoss den Arbeitsbegriff von Herbert Marcuse in den Blick, den er in den dreißiger Jahren zu entwickeln begann und der fortan immer wieder in seinem Werk in Bezug auf die Hoffnung, Arbeit von der Entfremdung und Verdinglichung abzulösen, eine Rolle spielte.
Anlässlich des 250. Geburtstags von Georg Wilhelm Friedrich Hegel wird Herbert Marcuses Schrift »Vernunft und Revolution« wieder aufgelegt, in der dieser den Einfluss Hegels auf das Marx’sche Werk untersucht.