In Frankfurt am Main hat kürzlich eine alteingesessene Lesbenkneipe geschlossen – die einzige der Stadt. Bis in die neunziger Jahre gab es eine hohe Dichte an Orten, die explizit Lesben zur Verfügung standen. Davon ist nicht viel übrig geblieben.
Das Schwule Museum Berlin gründete sich 1985. Zum 40jährigen Jubiläum des Hauses läuft nun eine Ausstellung über die Anfänge des Museums und seines Selbstverständnisses – was auch Fragen nach Sinn und Notwendigkeit von schwuler Repräsentation damals wie heute aufwirft.
In Hafsia Herzis »Die jüngste Tochter« löst sich eine junge muslimische Frau von ihrer Familie und den Traditionen ihres Herkunftsmilieus. Dabei kommt der queere Coming-of-Age-Film ganz ohne Dramatisierungen und Klischees aus.
Die Ausstellung »Feuer + Flamme dem Patriarchat« im Schwulen Museum Berlin zeigt bekannte und unbekannte Aufnahmen aus den achtziger und neunziger Jahren aus dem Nachlass von Petra Gall (1955–2018), die als Musik- und Konzertfotografin der feministischen Subkulturszene angehörte.
Catharina Margaretha Linck war die letzte Frau, die in Europa wegen »Unzucht mit einem Weibe« hingerichtet wurde. Angela Steidele hat ihr Leben erzählt.