Beiträge zu Mali

Azaward Liberation Front Mali
2026/31 Ausland Malisches Rebellenbündnis setzt russischen Truppen zu

Operation Gesichtswahrung

Russland erhöht seine militärische Unterstützung für die malische Armee, die gegen ein Bündnis aus Jihadisten und Tuareg-Rebellen kämpft. Aufgrund einiger kriegerischer Rückschläge in jüngster Zeit hatte Russland befürchten müssen, an Einfluss in der Region zu verlieren.
General Assimi Goïta, Staatspräsident Malis, beim Gipfel der Allianz der Sahelstaaten (AES) am 23. Dezember in Bamako
2026/04 Thema Étienne Fakaba Sissoko, malischer Oppositioneller, im Gespräch über das Versagen der Militärjunta im Kampf gegen die Jihadisten

»Eine implizite Kohabitation«

Malis Militärregime hatte versprochen, mit Hilfe Russlands die Jihadisten der JNIM zurückzudrängen. Étienne Fakaba Sissoko der Sprecher der neu gegründeten oppositionellen Koalition der Kräfte für die Republik (CFR), kritisiert im Gespräch mit der »Jungle World« die Tendenz des Regimes, sich mit den Jihadisten zu arrangieren.
Mit militärischem Gruss. Das erste AES-Gipfeltreffen mit (vorne stehend, v. l.) Oberst Goïta (Mali), General Tchiani (Niger) und Hauptmann Traoré (Burkina Faso) in Niamey, Juli 2024
2025/20 Hintergrund Marokko will den Einfluss Algeriens auf die von Juntas regierten Sahel-Staaten Mali, Burkina Faso und Niger übernehmen

Jungle+ Artikel Die königlich-marokkanische Atlantik-Initiative

Die Spannungen zwischen den von putinfreundlichen Militärjuntas regierten westafrikanischen Staaten Mali, Burkina Faso sowie Niger und der Regionalmacht Algerien wachsen, nicht zuletzt wegen dessen brachialer Abschiebungspolitik. Marokko plant indessen Infra­strukturprojekte, um an Stelle Algeriens Einfluss zu nehmen.
Forderte den Abzug französischer Truppen: Stellio Capo Chichi während einer Demonstration vor einer französischen Militärbasis in Niger, 28. September
2024/33 Ausland Der rassistische und antisemitische Influencer Capo Chichi alias Kémi Séba ist nun Sonderberater in Niger

Schwarzer Stern im Sahel

Die Junta in Niger hat Stellio Capo Chichi alias Kémi Séba zum »Son­der­­berater« ernannt. Er ist der Gründer einer in Frankreich verbotenen rassistischen und antisemitischen Sekte von Schwarzen und unterhält gute Verbindungen nach Russland.