Beiträge zu Medellín

Eine Gruppe junger Leute präsentiert eine Breakdance-Performance
2026/03 Reportage Der gefährlichste Stadtteil Medellíns wurde zum Touristenmagneten

Jungle+ Artikel Treppen, Touristen, Traumata

Einst beherrschten staatliche Gewalt und paramilitärische Gruppen das Viertel, nun sprühen Graffiti-Künstler bunte Motive und Touristen füllen die Gassen und Souvenirläden: Der Wandel des Stadtteils Comuna 13 in Medellín ist offensichtlich. Hinter der bunten Fassade wird die Frage nach Gerechtigkeit, verschwundenen Menschen und der Rolle des Staats aufgeworfen.
Luis Fernando Otálvaro
2020/11 Interview Ein Gespräch mit dem kolumbianischen Staatsanwalt und Gewerkschafter Luis Fernando Otálvaro über Todesdrohungen und den geplanten Streik der Justizangestellten

»Kolumbien braucht eine klare Gewaltenteilung«

Luis Fernando Otálvaro ist der Vorstitzende von Asonal Judicial S.I., einer Gewerkschaft von Justizangestellten Kolumbiens. Der 60jährige ist Staatsanwalt in Medellín und ermittelt bei Kapitaldelikten, darunter Verbrechen gegen die Menschenrechte.
2019/21 Reportage In Kolumbien fordern Angehörige von »Verschwundenen« Aufklärung

Beharrlich auf der Suche

Über 80.000 Menschen sind in Kolumbien zwischen 1970 und 2015 gewaltsam zum »Verschwinden« gebracht worden. Als 2016 die ­kolumbianische Regierung und die Guerilla Farc einen Friedensvertrag schlossen, hofften viele der Angehörigen auf Aufklärung, unter ihnen Fabiola Lalinde und Teresa Gaviria. Die beiden haben durch hart­näckige Recherche in einigen Fällen beweisen können, wo ­verschwundene Angehörige geblieben sind.
Graffiti
2018/24 Reportage Graffiti und Gang-Gewalt im Viertel »Comuna 13« von Medellín

Schöner leben mit Graffiti

Die kolumbianische Metropole Medellín galt lange Zeit als Hochburg der organisierten Drogenkriminalität. Auch das Viertel Comuna 13 war von Gewalt geprägt, doch einige Bewohner organisierten sich und nutzten Kunstformen wie Graffiti und Rap, um die Zustände im Viertel zu verbessern.