Beiträge zu Resistance

Behelfsunterkünfte
2025/47 Thema Nachfahren von exilierten Franco-Gegnern beantragen die spanische Staatsbürgerschaft

Vom Exil bis zum Mond

Fast eine halbe Million Spanier:innen floh nach dem Fall Kataloniens im Winter 1938/1939 im Bürgerkrieg gegen die Faschisten nach Frankreich. Weitere bedeutende Exilländer waren Mexiko, die USA, Chile und Argentinien. Erst 2007 begann die spanische Regierung damit, den Exilierten und ihren Nachfahren rechtliche Möglichkeiten zu schaffen, die spanische Staatsbürgerschaft zu beantragen.
Unterleutnant der weiblichen Hilfstruppen der französischen Luftwaffe. Josephine Baker in ihrer Uniform, 1948
2025/26 dschungel Die Memoiren von Josephine Baker kritisieren Rassismus und schüren Antisemitismus

Jungle+ Artikel Befremdlich und authentisch

Sie sang und tanzte in Paris, spielte in Filmen, kämpfte in der Résistance gegen die Nazis und skandalisierte den Rassismus in den USA: ­Josephine Baker war der erste schwarze Weltstar. In ihren kürzlich neu aufgelegten Memoiren »Tanzen, Singen, Freiheit« lässt sich allerdings auch eine heftige antisemitische Tirade finden.
Italienische Partisaninnen; Roberto Cenati, ehemaliger Vorsitzenden des ANPI-Regionalverbands in Mailand
2025/17 Thema Roberto Cenati, ehemaliger Vorsitzender der ANPI in Mailand, im Gespräch über Antisemitismus und Gedenken

»Die Beteiligung von Juden an der Resistenza war beträchtlich«

Der Verband der italienischen Partisanen, der das Gedenken an die Resistenza organisiert, wirft Israel einen Genozid an den Palästinensern vor. Die »Jungle World« sprach mit Roberto Cenati, dem ehemaligen Vorsitzenden des ANPI-Regionalverbands in Mailand, über seinen Rücktritt und die Notwendigkeit eines antifaschistischen Gedenkens, das sich gegen Antisemitismus wendet.
2024/41 dschungel Die gezeichnete »Madeleine-Trilogie« ehrt den Kampf der Frauen im Widerstand gegen die Nazis

Jungle+ Artikel Madeleine Riffaud und ihre Schwestern: Frauen in der Résistance

Der Kampf der Frauen im Widerstand gegen die Nazis wurde von der Geschichtsschreibung lange Zeit nicht anerkannt, ihre Beteiligung an der Résistance unterschlagen. Oftmals schätzten die Frauen selbst ihren Einsatz als zu gering ein und wollten nicht über das vermeintlich Selbstverständliche reden. Andere waren traumatisiert und wollten die Zeit vergessen. Auch die Dichterin und Kriegsberichterstatterin Madeleine Riffaud hat das Schweigen über ihre Beteiligung am bewaffneten Widerstand erst spät gebrochen. Die gezeichnete »Madeleine-Trilogie« ehrt die Frau, die von den Deutschen zum Tode verurteilt und im August dieses Jahres 100 Jahre alt wurde.