Autoritäre Linke, Antizionismus, Stalinismus, der Einfluss Chinas auf westliche Bewegungen: Der britische Journalist und Autor Paul Mason warnt vor einer neuen Faszination für totalitäres Denken in Teilen der internationalen Linken. Im Gespräch erklärt er, warum junge Menschen dennoch empfänglich dafür sind, weshalb er die Erinnerung an stalinistische Gewaltgeschichte gestärkt sehen will.
Vor dem Frauenkampftag im Hamburg wird dem Demonstrationsbündnis 8M vorgeworfen, Antisemitismus zu dulden. Mehrere Vorfälle zeigen, wie aggressiv antizionistische Linke gegen Andersdenkende vorgehen.
Vor dem Hintergrund des Erstarkens der AfD und des linken Antisemitismus wird allerorten das Scheitern der sogenannten Erinnerungskultur konstatiert. In ihr zeigen sich aber reale Fortschritte und hart erkämpfte Erfolge bei der Erinnerung an die Nazi-Verbrechen, die verteidigt werden müssen.
Wegen der Bedrohung durch Neonazis entstehen Strukturen, die Unterstützung für CSDs organisieren. Die meisten stehen in engem Austausch mit dem lokalen Organisationsteam. Anders sieht es bei der Kampagne »CSD verteidigen« aus.
Es war lange ruhig um sie, doch auch in Hamburg werden die roten Gruppen merkbar reger. Sie kommen mit Hammer und Sichel, viel Fahnenstoff und einfachen Antworten auf die Herausforderungen einer deregulierten, von Vereinzelung und Konkurrenz geprägten Gesellschaft.
Lange schien es in weiten Teilen der hiesigen radikalen Linken einigermaßen klar zu sein: Die Existenz des einzigen jüdischen Staats steht nicht zur Debatte. Mit dem 7. Oktober 2023 hat sich das schlagartig geändert. Während israelbezogener Antisemitismus wieder salonfähig wurde, wirkten antisemitismuskritische Gruppen anfangs ohnmächtig. Die »Jungle World« sprach mit antifaschistischen Gruppen aus ganz Deutschland über die Situation.