Der Konflikt zwischen der Islamischen Republik Iran und USA wird auch als Wirtschaftskrieg ausgetragen. Das Iranische Regime versucht, eine Weltwirtschaftskrise herbeizuführen, während die USA die Sanktionen gegen den Iran drastisch verschärft haben.
Die Islamische Republik Iran und das Sultanat Oman haben sich Berichten zufolge auf ein Abkommen zur Aufteilung der als Straße von Hormuz bekannten Meerenge geeinigt. Das iranische Regime verkauft das als Erfolg gegen die USA, während US-Präsident Trump die Einigung für sich reklamiert.
Während Pakistan im Iran-Krieg vermittelt, eskaliert die pakistanische Regierung die militärische Lage im Grenzgebiet zu Afghanistan. Den dort herrschenden Taliban wirft sie vor, den pakistanischen Taliban Rückzugsräume zu gewähren.
Der Wortlaut des Vorabkommens zur Beendigung des Kriegs zwischen den USA und Iran zeigt, wie weit der ursprüngliche Anspruch der US-Regierung und das Ergebnis dieses Konflikts auseinanderliegen.
Die Gespräche zwischen dem Iran und den USA stecken fest. Wirtschaftlich benötigt der Iran Entlastung dringender als je zuvor. Die Annahme weitreichender Forderungen der USA könnte jedoch als Eingeständnis einer historischen Niederlage verstanden werden und zu einer inneren Krise führen.
Die Blockade der Straße von Hormuz, steigende Düngerpreise und der Klimawandel drohen, eine weltweite Nahrungskrise auszulösen. Die spätkapitalistische Landwirtschaft hängt existentiell von fossilen Energieträgern ab und produziert nicht nur Nahrung, sondern zugleich die Bedingungen ihrer eigenen Destabilisierung.