Nicht nur die Fifa biedert sich bei Donald Trump an, sondern auch der Deutsche Fußball-Bund. Das sollte nicht überraschen: Internationale Sportverbände tun sich äußerst gerne mit Autokraten zusammen.
Der Iran-Krieg markiert den Übergang zu einer neuen Form der Geopolitik, in der Macht weniger über Territorien als über die Kontrolle globaler Infrastruktur ausgeübt wird. Dass der Krieg auch das Ende der US-Hegemonie einläuten wird, erscheint selbst gestandenen Neokonservativen wie Robert Kagan beinahe unausweichlich.
US-Präsident Trump droht immer wieder damit, eine alte Forderung deutscher Linker wahr zu machen: einen Rückzug der USA aus Europa und damit vermutlich das Ende der Nato. Wie man derzeit sieht, wäre das Resultat eine enorme Aufrüstung der Bundeswehr.
Das US-Unternehmen Palantir veröffentlichte eine Erklärung, mit der es sich dem rechten Kulturkampf Donald Trumps und der Maga-Bewegung verschreibt. Negative geschäftliche Folgen hatte das bislang nicht.
Die von Präsident Donald Trump angeordneten Militäreinsätze sind bei US-Wählern unbeliebt. Während die Entführung von Nicolás Maduro aber wenigstens keinen längeren Konflikt nach sich zog, droht der Krieg gegen den Iran zum politischen Debakel zu werden.
Antiamerikanismus als deutschnationales Ressentiment zu kritisieren, muss nicht bedeuten, imperialistisches Gebaren der USA zu ignorieren. Es geht vielmehr um einen illusionslosen Blick auf die USA als kapitalistischen Hegemon.
Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt ist die Bilanz von Donald Trumps Zollpolitik widersprüchlich und durchwachsen. Die Zahl der Industriearbeitsplätze in den USA ging sogar leicht zurück, denn die Rationalisierung im Produktionsprozess schreitet, unter anderem durch KI-Programme, immer weiter voran.
David Ellison, Sohn des milliardenschweren Trump-Unterstützers Larry Ellison, hat die Mediengruppe Paramount Global übernommen und könnte nun zudem das Medienunternehmen Warner Bros. Discovery (WBS), zu dem auch CNN gehört, bald in seinen Besitz überführen und ein Imperium aufbauen.
Die Verfolgung und Ermordung der »Washington Post«, dargestellt von der Schauspieltruppe des US-Oligarchenstaats unter Leitung von Jeff Bezos und Donald Trump.
US-Präsident Donald Trump versucht, sich und seiner Partei in Zukunft einen höheren Stimmenanteil zu sichern. Auf mehreren Wegen soll die Teilnahme an Wahlen erschwert werden, was besonders die Demokraten Stimmen kosten würde.
Am 16. Mai 2026 jährt sich der Beginn der »Großen Proletarischen Kulturrevolution« zum 60. Mal. In der Volksrepublik verurteilt die Kommunistische Partei die Bewegung, will aber keine weitere Aufarbeitung. Liberale Medien in den USA haben derweil eine Obsession für Analogien zur chinesischen Kulturrevolution entwickelt, um Donald Trump zu attackieren.
In München bei der Sicherheitskonferenz bekam er stehende Ovationen, danach mischte er sich noch schnell in den ungarischen Wahlkampf ein: US-Außenminister Marco Rubio ist zwar im Ton vergleichsweise gemäßigt, aber dennoch ein willfähriger Helfer seines rechtsradikalen Chefs.
In der Hochglanz-Dokumentation »Melania« durchläuft die First Lady der USA eine einstudierte Choreographie. Dennoch sagt der Film mehr über seine Protagonistin aus, als es ihr lieb sein kann.
Eigentlich müssten Trumps Anhänger hochzufrieden sein mit dem Wirken der Leiterin des US-Ministeriums für Homeland Security, Kristi Noem: Wie angekündigt, geht sie hart gegen illegale Einwanderung vor. Allerdings stoßen die Exzesse der unzureichend qualifizierten Einsatzkräfte, die mittlerweile Todesopfer gefordert haben, mittlerweile auch Republikaner ab.