Thema

Al Hol Aq Burqan
2026/12 Rücknahme von IS-Anhängern

Zum heimischen Staatsanwalt

Die irakische Regierung fordert Frankreich auf, franzö­sische Staatsbürger zurückzunehmen, die nach Syrien und in den Irak gereist waren, um sich dem »Islamischen Staat« anzuschließen. Immer noch sind Hunderte Franzosen in Lagern in Syrien und dem Irak inhaftiert.
Bilder von Kampfjet und Panzer
2026/11 Kriegsziele wechseln wie Unterwäsche

Jungle+ Artikel Ziellose epische Wut

Die US-Regierung spricht offen davon, dass es ihr bei dem Krieg gegen die Islamische Republik Iran nicht um Demokratie geht, und übt sich in brachialer Kriegsrhetorik. Doch der Verweis auf die Übermacht des US-Militärs kann nicht darüber hinwegtäuschen, wie unklar Ziele und Strategie der USA sind.
Bewaffnete auf einem Panzer mit Bildern von Khamenei
2026/11 Der neue Khamenei

Das Khamenei-Phantom

Die iranische Führung verschärft im Krieg die Repression. Mit der Ernennung Mojtaba Khameneis zum Nachfolger seines durch einen US-Luftangriff getöteten Vaters Ali Khamenei als Oberster Führer hat sie signalisiert, dass sie keine Zugeständnisse an die USA machen will. Die Islamische Republik ist zwar militärisch gegen die USA und Israel weitestgehend wehrlos, verteidigt aber ihre Herrschaft über den Iran.
Italienisches Abschiebezentrum in Gjader (Albanien), Oktober 2024 (grün/blau eingefärbt)
2026/10 Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, im Gespräch über die Verschärfungen des deutschen Migrationsrechts

Jungle+ Artikel »Die Botschaft lautet: Humanität ist jetzt vorbei«

Vergangene Woche beschloss der Bundestag die Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in der Bundesrepublik. Das bedeutet eine weitere Verschärfung des deutschen Migrationsrechts und eine weitere Verschlechterung der Bedingungen für Menschen, die in Deutschland Asyl suchen. Die »Jungle World« sprach mit Karl Kopp, Co-Geschäftsführer von Pro Asyl, über die asylpolitischen Entwicklungen unter der derzeitigen Bundesregierung.
Drohnentechnik von Frontex (grün eingefärbt)
2026/10 Proteste gegen das EU-Grenzregime gibt es kaum noch

Die Gewalt der anderen

So gerne in der EU über Donald Trump geschimpft wird, beim Kampf gegen »illegale Einwanderung« ziehen Deutschland und USA an einem Strang. Während die brutale Abschiebepraxis in den USA allerdings große Empörung hervorruft, gibt es gegen die Gewalt des EU-Grenzregimes mittlerweile kaum noch Protest.
Standing Corps (Ständige Reserve) von Frontex, grün eingefärbt
2026/10 Die EU plant Abschiebungen von Flüchtlingen in Lager in Drittstaaten

Jungle+ Artikel Europa macht’s vor

Seit Jahren verschärft die EU ihre Asylpolitik immer weiter, nun unter anderem über Abschiebungen in Drittstaaten. Am vergangenen Freitag hat der Bundestag zwei Gesetze zur Übernahme des »Gemeinsamen Europäischen Asylsystems« (GEAS) beschlossen – und das EU-Regelwerk besonders restriktiv ausgelegt.
Mark Baumeister
2026/09 Mark Baumeister, Gewerkschaft NGG, im Gespräch über Pläne, Arbeitszeitregeln im Gastgewerbe zu lockern

»Es wird mehr Unfälle geben«

Die Bundesregierung will die Regeln für Arbeitszeiten aufweichen, zuerst im Gastgewerbe. Bis zu 13 Stunden Arbeit am Tag sollen dann möglich sein. Die »Jungle World« sprach mit Mark Baumeister von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) über die jüngsten Angriffe auf Arbeitsrechte.
 Anhörung von Justizministerin Pam Bondi, im Hintergrund Epstein-Überlebende
2026/08 Das System Epstein beutete Frauen aus prekären Verhältnissen aus

Kämpferin sein müssen

Die Medien sind geradezu fasziniert von den Enthüllungen über Jeffrey Epsteins schwerreiches und prominentes Netzwerk. Doch um dessen Verbrechen zu verstehen, und mehr noch: um Ähnliches in Zukunft zu verhindern, ist es wichtiger, sich mit den Geschichten der Opfer und den Verhältnissen, in denen sie lebten, zu beschäftigen.