Die 49. Ausgabe der Duisburger Filmwoche unter dem Motto »Halt!« lotete vom 3. bis 9. November die Möglichkeiten des künstlerischen Dokumentarfilms in Zeiten fortschreitender Polarisierung aus.
In Nordrhein-Westfalen streiten der vormalige Dortmunder Stadtrat und die Bezirksvertretung von Arnsberg über einen Beschluss, der sich dagegen richtet, gemeinsam mit der AfD abzustimmen. Nach der Kommunalwahl im September, die der AfD Zugewinne bescherte, hat der Streit neue Brisanz gewonnen.
Die gerade zu Ende gegangene 48. Duisburger Filmwoche stand unter dem Motto »Entferntes Sortieren«. Die gezeigten Dokumentarfilme überzeugten gerade durch den Verzicht, das Autobiographische in den Vordergrund zu stellen.
Ende der achtziger Jahre beteiligten sich Zehntausende an Streiks und Protesten gegen die Schließung des Krupp-Stahlwerks in Duisburg-Rheinhausen. Einer der Anführer des Arbeitskampfs, der damals 32jährige Betriebsrat Theo Steegmann, ist Ende Juli verstorben.
Für das Wochenende rufen die »Mütter gegen Gewalt« zu Demonstrationen in Duisburg und Essen auf. Der Name der Gruppe klingt harmlos, ihre Anliegen sind rechtsextrem.
Nicht nur in Sachsen und anderen Regionen Ostdeutschlands konnte die AfD bei der Bundestagswahl punkten. Auch im einstmals zutiefst sozialdemokratischen Ruhrgebiet holte die Partei in einigen Gegenden fast 20 Prozent.