Beiträge zu Nachkriegsdeutschland

Gemälde von Sigrid Kopfermann; Foto der Malerin
2025/48 dschungel Peter Ulrich Hein, Buchautor, im Gespräch über die Nachkriegsmalerin Sigrid Kopfermann

»Sie war sich ihrer selbst sehr sicher«

Das sogenannte Informel, die wichtigste Strömung der abstrakten Kunst der Nachkriegszeit, wurde auch von Frauen geprägt, wie eine Ausstellung in Hagen derzeit zeigt. Eine der ausgestellten Künstlerinnen ist die Malerin Sigrid Kopfermann. Der Soziologe und Kunstwissenschaftler Peter Ulrich Hein, der eine Monographie über die Künstlerin geschrieben hat, zeichnet im Gespräch mit der »Jungle World« das Leben der unkonventionellen Kopfermann nach und beschreibt, welche Rolle sie in der westdeutschen Nachkriegsmoderne einnahm.
Verlagsbeilage aus dem Jahr 1955 (l.) mit Editorial von Karl Gerold (o.) und Karl Anders (u.); Jubiläumsausgabe vom 12. September 2025 (r.)
2025/43 Geschichte Eine verdrängte Person in der Geschichte der »Frankfurter Rundschau«

Jungle+ Artikel Dann druck die Legende!

Die »Frankfurter Rundschau« beruft sich stolz auf ihre lange Geschichte und ihren antifaschistischen Markenkern. Doch zum achtzigsten Jahres­tag der Zeitungsgründung kommt eine totgeschwiegene Episode wieder ans Licht: In den fünfziger Jahren drängte der Herausgeber Karl Gerold den Antifaschisten Karl Anders aus der Zeitung.