Vor 40 Jahren hatten »Liebling Kreuzberg« und »Kir Royal« ihre Fernsehpremiere. Beiden Serien gelang es, die gesellschaftliche Totalität im Kleinen sichtbar zu machen – ähnlich Balzacs »Comédie humaine«.
Die Ausstellung »Feuer + Flamme dem Patriarchat« im Schwulen Museum Berlin zeigt bekannte und unbekannte Aufnahmen aus den achtziger und neunziger Jahren aus dem Nachlass von Petra Gall (1955–2018), die als Musik- und Konzertfotografin der feministischen Subkulturszene angehörte.
Das Feinkostgeschäft Rogacki in Berlin-Charlottenburg hat Insolvenz angemeldet. Mit ihm droht ein weiterer Gedächtnisort des alten Westberlin für immer zu verschwinden.
Hanno Hochmuth porträtiert Berlin als »Rom der Zeitgeschichte«. In seinem jüngst erschienenen Buch erzählt der Historiker die Geschichte der Spree-Metropole im 20. Jahrhundert – mitsamt ihren Brüchen.
Gelernter Dekorateur, ungelernter Regisseur: Jörg Buttgereit hat ein Notizbuch herausgebracht, in dem er nicht nur die Geschichte seines Lebens und seiner Filme, sondern auch Episoden der vergessenen Westberliner Underground-Szene erzählt.
Die Spaßguerilla der sechziger Jahre wollte die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaftsordnung kaputtlachen. Doch ihre antiautoritäre Revolte scheiterte.