Zu Beginn der russischen Großinvasion der Ukraine versprach die Bundesregierung russischen Deserteuren politisches Asyl. Mittlerweile hat sich das als leeres Versprechen herausgestellt – die meisten Asylanträge werden mit äußerst fragwürdigen Argumenten abgelehnt.
Im Dezember fanden in ganz Deutschland Aktionswochen zur Unterstützung von Kriegsdienstverweigerern statt. In Hamburg berichtete ein kalmückischer Aktivist, wie seine Mitstreiter und er russischen Deserteuren über die Grenze nach Kasachstan verhalfen.
In Russland und der Ukraine entziehen sich Zehntausende Männer dem Militärdienst im Inland oder fliehen ins Ausland. Die kriegführenden Staaten haben die Strafen für Desertion erhöht.