Die iranische Blockade der Straße von Hormuz trifft in Asien die wirtschaftlich Schwächsten. In Ländern wie Pakistan hat sie eine dramatische Verarmung ausgelöst.
Der Iran kann die Straße von Hormuz weiterhin bedrohen, doch der große globale Ölpreisschock ist ausgeblieben. China, die Golfstaaten und die Ölmärkte haben begonnen, sich auf die Blockade einzustellen, während die USA ihre Sanktionen gegen den Iran verschärfen, der immer tiefer in die Krise rutscht.
Der Konflikt zwischen der Islamischen Republik Iran und USA wird auch als Wirtschaftskrieg ausgetragen. Das Iranische Regime versucht, eine Weltwirtschaftskrise herbeizuführen, während die USA die Sanktionen gegen den Iran drastisch verschärft haben.
Die Islamische Republik Iran und das Sultanat Oman haben sich Berichten zufolge auf ein Abkommen zur Aufteilung der als Straße von Hormuz bekannten Meerenge geeinigt. Das iranische Regime verkauft das als Erfolg gegen die USA, während US-Präsident Trump die Einigung für sich reklamiert.
Die Blockade der Straße von Hormuz, steigende Düngerpreise und der Klimawandel drohen, eine weltweite Nahrungskrise auszulösen. Die spätkapitalistische Landwirtschaft hängt existentiell von fossilen Energieträgern ab und produziert nicht nur Nahrung, sondern zugleich die Bedingungen ihrer eigenen Destabilisierung.
Die venezolanische Interimsregierung will den Erdöl- und Bergbausektor stärker für ausländische Firmen öffnen, die US-Regierung spricht von »unbegrenzten« Möglichkeiten. Doch Investoren halten sich noch zurück.
Gegen ein Regime wie das im Iran, angetrieben von Märtyrertum und Todeskult, lässt sich ein Krieg nicht gewinnen, wenn er seitens der USA ohne umfassenden Plan und Strategie geführt wird. Dass der Iran mit der Blockade der Straße von Hormuz die Weltwirtschaft derart in Geiselhaft nimmt, lässt sich die Bundesregierung allerdings passiver gefallen, als sie es müsste.
Die US-Seeblockade gegen iranische Häfen im Persischen Golf soll die Islamische Republik zurück zu Verhandlungen zwingen. Die Talfahrt der iranischen Wirtschaft geht derweil rasant weiter; das Regime verschärft die Repression mit Festnahmen und Hinrichtungen.
Die Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran und dessen Angriffe auf die Golfstaaten bringen die US-Regierung in Bedrängnis. Die weltwirtschaftlichen Folgen der sich anbahnenden Krise könnten weit über Energiepreiserhöhungen hinausgehen.
Die hohe Kunst der Diplomatie, die sich in der zwischenstaatlichen Kommunikation seit der späten Bronzezeit entwickelt hat, besteht nicht zuletzt darin, immer höfliche Formulierungen zu wählen.
Der Iran hat durch Angriffe und Drohungen den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz und damit eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt faktisch stillgelegt. Das hat spürbare Folgen für die weltweiten Ölpreise und Energiemärkte, aber auch für die iranische Wirtschaft.
Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew ist im westlichen Europa ein gerngesehener Geschäftspartner. Zwar ist es in seinem Land um Pressefreiheit und Menschenrechte überaus schlecht bestellt, doch Rohstoffimporte aus Aserbaidschan könnten die aus Russland teilweise ersetzen.
Die Europäische Union hat ein neues Sanktionspaket mit weitreichenden Import-, Export- und Finanzbeschränkungen vorbereitet. Gleichzeitig billigte US-Präsident Donald Trump erstmals seit Beginn seiner zweiten Amtszeit zusätzliche Maßnahmen gegen russische Ölkonzerne.
Für Freitag ist ein Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin geplant, um ohne den ukrainischen Präsidenten über Krieg und Frieden zu reden. Derweil schwächelt die russische Wirtschaft, Wirtschaftsminister Maksim Reschetnikow fürchtet eine Rezession.