Beiträge von Kateryna Farbar

Danylo Nemtschenko in Militärkleidung mit Helm und Gewehr
2025/46 Reportage Junge Männer in der Ukraine stehen vor der Wahl, ob sie das Land verlassen oder bleiben

Jungle+ Artikel »Leben, nicht nur überleben«

Ende August erlaubte die ukrainische Regierung Männern zwischen 18 und 22 Jahren, das Land zu verlassen. Viele Tausend nutzten die Chance, um auszuwandern, andere junge Männer wollen nur temporär weg und bald zurückkehren. Manche melden sich freiwillig zur Armee.
Stein des Anstoßes. Das Haus der Gewerkschaften am Kiewer Unabhängigkeitsplatz, im Vordergrund ein Gedenkort für getötete Soldaten
2025/32 Thema Der Kampf der ukrainischen Regierung gegen die Vertretungen von Arbeiter:innen

Verdrängte Gewerkschaften

Die ukrainische Regierung bereitet eine wirtschaftsliberale Arbeitsrechts­reform vor, die die Rechte von Gewerkschaften stark einschränken würde. Gleichzeitig beschlagnahmen Behörden systematisch den Immo­bilienbesitz des Gewerkschaftsbunds der Ukraine (FPU) und werfen seinen Vertretern illegale Geschäfte vor. Die FPU spricht von einer politischen Kampagne.
Patriotische Teenager. Mitglieder der Jugendorganisation der Kreml-Partei Einiges Russland bei einer Gedenkfeier vor dem Palast der Jugend und des Sports in Donezk, August 2024
2025/08 Reportage Warum drei junge Frauen aus der »Donezker Volksrepublik« 2022 in ukrainisch kontrolliertes Gebiet flohen

Jungle+ Artikel Nichts wie raus aus Donezk

Seit ihrem neunten Lebensjahr lebten Tia, Polina und Marija in der sogenannten Donezker Volksrepublik. Als die russische Armee 2022 zur kompletten Eroberung der Ukraine ansetzte, war das für sie der Anlass, mit ihrem Umfeld zu brechen und in das ukrainisch kontrollierte Gebiet zu fliehen.
»Wir als Gewerkschaft wurden vieler Rechte und fast aller Hebel beraubt.« Anton Horb, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft des ukrainischen Postunternehmens Nowa Poschta
2024/13 Interview Anton Horb, stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft von Nowa Poschta, im Gespräch über Gewerkschaftsarbeit unter Kriegsbedingungen

»Wir kämpfen immer noch für jedes Mitglied«

Die Angestellten von Nowa Poschta, dem größten privaten Post­unternehmen der Ukraine, sind bekannt dafür, dass sie selbst in der Nähe der Front die Auslieferung von Briefen und Paketen gewährleisten. Die Arbeit ist gefährlich, viele der Angestellten sind durch den Krieg zu Flüchtlingen geworden oder kämpfen als Soldaten in der Armee. Außerdem hat die Regierung nach dem russischen Einmarsch von 2022 wichtige Arbeiterrechte ausgesetzt und die Rechte von Gewerkschaften stark beschnitten.