Beiträge zu Rechtslibertarismus

Basecap in FDP-Gelb
2025/40 Geschichte Die erstaunliche Vorgeschichte des »Shitbürgertums«

Jungle+ Artikel Poschardts Neue Klasse

Mit seiner Kritik am »Shitbürgertum« wärmt Ulf Poschardt Gedanken US-Neokonservativer aus den siebziger Jahren auf, die damals die Macht einer »Neuen Klasse« der gebildeten Mittelschicht kritisierten. Ursprünglich hatten diesen Begriff jedoch radikale Kritiker der Sowjetunion geprägt.
Gigachad mit Kettensäge
2025/27 Inland In Regensburg treffen sich Rechtslibertäre

Jungle+ Artikel Eigentümlich autoritär

Der sogenannte Anarcho­kapitalis­mus gewinnt immer mehr Anhänger. Er stellt die Freiheit des Privateigentümers über alles und kann sich deshalb auch mit bestimmten Diktaturen anfreunden. Beim Afuera-Fest in Regensburg trifft sich nächste Woche die rechtslibertäre Szene Deutschlands.
2025/24 Ausland IT-Milliardäre wie Peter Thiel wollen private Städte bauen. Vierter Teil der ­Serie »Dark Maga«

Keine Regulierung, traumhafte Profite

Der Cyberlibertarismus begann mit digitalen Utopien, nun steht der Bau privater Städte auf dem Programm von IT-Milliardären. Seit Donald Trump im Wahlkampf den Bau von zehn »Freedom Cities« angekündigt hat, wittert die Szene Morgenluft. Vierter Teil der Serie »Dark Maga«.
Elon Musk will nach oben. Der Milliardär mit Donald Trump vor einem Testflug seiner Raumfahrtfirma SpaceX in Texas, 19. November
2025/03 Thema Trump-Anhänger streiten sich über die Frage von Visa für hochqualifizierte ­Einwanderer

Jungle+ Artikel Pyrrhussieg der Milliardäre

Großunternehmer wie Elon Musk, die Donald Trump unterstützen, sind kaum weniger von Ressentiments getrieben als die meisten anderen Trump-Wähler. Doch ein Streit um Visa für ausländische Arbeitskräfte zeigte, dass es auch Widersprüche gibt.
Reichsbürger und Qanon-Gläubige stürmten Ende August 2000 die Treppen vor dem Reichstagsgebäude
2024/42 Interview Jan Rathje, Politologe, im Gespräch über die Verbindungen zwischen Qanon-Kult und Reichsbürgern

»Erlösung durch eine fremde Macht«

Der verschwörungstheoretische Online-Kult Qanon sieht Donald Trump als Erlöser, der satanistische Machtzirkel bekämpft, in denen Kinderblut getrunken werde. Die Neuauflage antisemitischer Ritualmordlegenden findet nach wie vor Anhänger: Einschlägige Telegram-Kanäle zählen über 100.000 Abonnenten. Auch im größten Terrorverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik, dem Prozess gegen die Reuß-Gruppe, spielt Qanon eine wichtige Rolle. Die »Jungle World« sprach mit dem Politikwissenschaftler Jan Rathje, der sich mit den Überschneidungen zwischen Qanon-Kult und Reichsbürgern befasst.
Einer glänzenden Karriere als Influencer einer globalen Querfront steht nun nichts mehr im Wege: Julian Assange
2024/26 Hotspot Julian Assange einigt sich mit der US-Regierung und kommt frei

Ikone der Querfront

Der Deal, der zur Freilassung Julian Assanges führte, nützt sowohl ihm selbst als auch der US-Regierung. Keine juristischen Folgen für Assange haben allerdings die Vergewaltigungsvorwürfe zweier Schwedinnen, die Gefährdung saudi-arabischer Homosexueller, afghanischer Angestellter der US-Truppen und zahlreicher anderer Menschen durch seine wahllose Veröffentlichungspraxis sowie die Zusammenarbeit von Wikileaks mit dem russischen Militärgeheimdienst GRU im US-Wahlkampf 2016.