Von Tunis nach Teheran

Nach den Blogeinträgen des ex-muslimischen Aktivisten Amed Sherwan vom 7. August 2018 und vom 9.

Opposition activists claim that the Turkish military has given assurances against any pro-Assad offensive on Idlib Province in northwest Syria.

According to the activists, Turkish officers at an observation post in neighboring northern Hama Province told local elders that there will be no ground assault.

Weitgehend unbeachtet von der so genannten Weltöffentlichkeit geht der Bürgerkrieg im Jemen unvermindert weiter. Man hört mal etwas, wenn eine neue Offensive gestartet wird, die UN vor Choleraepidemien und Hunger warnt oder aus Schulbusse statt Gegner Ziele von Luftangriffen werden.

Stück für Stück erobern Assads Truppen mit Hilfe Russlands und des Iran Syrien zurück. Jetzt scheint Idlib dran zu sein. Die selbsernannten Freunde Syriens, also die Europäer und die USA werden auch hier zuschauen, einen Ort, an den die Menschen fliehen können gibt es nicht, die Offensive scheint nur noch eine Frage der Zeit:

Abdulkader Saleh Mohammad erklärt in der Huffington Post, warum Menschen aus seinem Heimatland fliehen und wieso Zusammenarbeit mit dem dortigen Regime alles nur schlimmer macht:

Die Europäer fallen immer wieder auf dieselben Lügen herein. Oder sie wollen darauf hereinfallen.

Sie glauben, mit den korruptesten und brutalsten Regimen Afrikas verhandelnzu können. Nur damit weniger Afrikaner nach Europa fliehen.

Wenn etablierte volkswirtschaftliche Praktiken auf anatolische Dorfvorsteherlogik prallen.

Langsam spricht sich auch in Europa herum, dass die jüngsten Massenproteste im Iran keine kleinen lokalen Ereignisse mehr sind, sondern durchaus an die Protestbewegung von 2009 heranreichen. Nur spricht diesmal auf den Straßen des Iran niemand mehr von Reform. Die Forderungen sind klar und deutlich: Es geht um ein Ende der Islamischen Republik, also im Sprachgebrauch der vergangenen Jahre ganz konkret um regime change.

Aus der Presse.at:

Immer wieder flüchteten sich Syrer in die nördliche Provinz Idlib. Auch Rebellen und ihre Angehörigen sowie ausländische Kämpfer wurden nach Evakuierungen dorthin gebracht. Einen „Abladeplatz“ für vertriebene Zivilisten und Kämpfer nannten die Vereinten Nationen die Provinz einmal. Doch was, wenn der Krieg in die Rebellenbastion kommt, wenn die Kämpfe auch an diesem Zufluchtsort zunehmen, so wie sich das jetzt abzeichnet?

Ich kann das generelle Vollverschleierungsverbot in Dänemark ablehnen, ohne Burka oder Niqab zu verharmlosen. Ich kann auch gegen Kleidervorschriften im öffentlichen Raum sein und trotzdem für ein Kopftuchverbot in bestimmten Kontexten argumentieren. Ich kann den Islam gefährlich finden und muss deswegen nicht jeder Islamkritik zustimmen. Und ich kann Islamisten verachten und ihnen trotzdem ein faires Asylverfahren zugestehen.

Mit großer Sorge sehe ich derzeit, wie islamistische Organisationen weltweit ihre politische Macht stabilisieren und erweitern wollen. Auch Deutschland ist von dieser Einflussnahme des politischen Islam betroffen. Daher wäre es an der Zeit, endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen, um die offene Gesellschaft vor religiösem Fanatismus zu verteidigen.

„Ohne Hijab?“ Ich habe meinen eigenen Augen nicht getraut, als sie mir kürzlich ein aktuelles Foto von sich in einem Restaurant in Erbil geschickt hat, auf dem sie ihre langen schwarzen Haare offen zur Schau trägt. Seit ihrer Pubertät bedeckt sie ihre Haare in der Öffentlichkeit. „Ich habe es meinem Mann versprochen, einmal ohne Kopftuch rauszugehen. Er findet es schön, aber ich mache das nie wieder, denn ich bin eine ehrbare Frau!“ erklärt sie mir. Tja, manchmal ist die Wirklichkeit kompliziert.

Am vergangenen Dienstag wurde in Berlin die Studie „Antisemitismus und Immigration im heutigen Westeuropa. Gibt es einen Zusammenhang?“ öffentlich vorgestellt. Initiiert und gefördert wurde die Studie von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) mit Sitz in Berlin und unter der Leitung von David Feldman vom Pears Institute for the study of Antisemitism, Birkbeck,University of London durchgeführt.

Über Folgen für und Reaktionen aus der Türkei auf die von US-Präsidenten Donald Trump verhängten Sanktionen:

Ibrahim Karagul, the editor-in-chief of pro-Islamist and fervently anti-American Yeni Safak, summed up the general sentiment in a hastily penned article after Washington announced its sanctions.

Bild entfernt.„Jedes Jahr im August erinnern Jesidinnen und Jesiden an die Vertreibung aus ihrer Heimat, denn am 3. August 2014 hat die IS-Terrormiliz die nord-irakische Region Shingal (oder Sindschar) unter ihre Kontrolle gebracht.