Der Historiker Rainer Zitelmann, bekannt für die These, dass Hitler ein Linker sei, hat einen dystopischen Roman verfasst: Eine optisch gerechte Gesellschaft verstümmelt schöne Frauen.
Die Sozialphilosophin Jule Govrin versucht sich in ihrem Buch »Universalismus von unten« an einer Theorie der Gleichheit, die allerdings nicht materialistisch, sondern postmodern daherkommt. Govrin stellt dabei den »Körper« in den Mittelpunkt, den Leib aber vergisst sie.
Die Freiheit der bürgerlichen Gesellschaft gilt für alle Bürger gleichermaßen und bedingt genau deshalb soziale Ungleichheit. Zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützen den Staat in der Reproduktion dieses ungleichen Verhältnisses.
Isabel Wilkerson hat ein gefeiertes Sachbuch über strukturelle Ungleichheit in den USA geschrieben. Darin vergleicht sie die US-amerikanische Gesellschaft mit dem indischen Kastensystem.