Artikel von Till Schmidt

Interview Michael Spaney, Mideast Freedom Forum Berlin, über die finanzielle Unterstützung anti­israelischer Gewalttäter und ihrer Angehörigen durch die Palästinensische Autonomiebehörde

»Je brutaler ein Anschlag, desto mehr Geld«

Michael Spaney ist Mitgründer und Geschäftsführer des Mideast Freedom Forum Berlin. Die Organisation, die sich mit den Themen Antisemitismus, Israelfeindschaft, Islamismus und Rechtsextremismus beschäftigt, hat ­diese Woche in Berlin ihre Studie »Sozialhilfe für Terror und Gewalt?« vorgestellt. In ihr geht es um Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an palästinensische Häftlinge und Hinterbliebene von Attentätern, die Anschläge auf Israel und seine Bürger verübt haben. Interview Von mehr...
Interview Monika Schwarz-Friesel, Kognitionswissenschaftlerin, im Gespräch über Antisemtismus im Internet

»Verbale Gewalt ist hochgefährlich«

Monika Schwarz-Friesel ist Antisemitismusforscherin und Kognitionswissenschaftlerin an der TU Berlin. Von 2014 bis 2018 war sie Leiterin des DFG-Forschungsprojekts »Antisemitismen im World Wide Web«. Im Juli stellte sie die Langzeitstudie »Antisemitismus 2.0 und die Netzkultur des Hasses« vor. Interview Von mehr...
Frauenkirche
dschungel Stefan Meining, Historiker, im Gespräch über die Entstehung der ersten Organisationen des politischen Islam in Deutschland

»Ungestört und unbeobachtet«

Der Historiker Stefan Meining hat recherchiert, wie aus der Zusammenarbeit von antisowjetischen Muslimen und Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg in München die erste Organisation des politischen Islam im Westen entstanden ist. Interview Von mehr...
NS-Propagandafoto
dschungel David Motadel, Historiker, im Gespräch über die Islampolitik im »Dritten Reich«

»Die Deutschen als Schutzmacht des Islam«

Der Historiker David Motadel erforscht die Islampolitik im Nationalsozialismus. Sie sei umfassender angelegt gewesen, als es die Geschichtswissenschaft bisher dargestellt habe, so seine These. Interview Von mehr...
Interview Niklas Maak, Architekturtheoretiker, über neue Ansprüche an die Wohnarchitektur

»Hierzulande wird Privatheit vor allem negativ gedacht«

Niklas Maak ist Architekturkritiker, Universitätsdozent und seit 2001 Feuilletonredakteur der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, wo er zusammen mit Julia Voss das Kunstressort leitet. Im Hanser-Verlag veröffentlichte er die Bücher »Der Architekt am Strand« (2010), »Fahrtenbuch. Roman eines Autos« (2011) sowie »Wohnkomplex. Warum wir neue Häuser brauchen« (2014). Interview Von mehr...
Sama Maani
Interview Sama Maani, Autor, im Gespräch über Islamkritik, Kulturalismus und Rassismus

»Falsche Begriffe wie ›Islamophobie‹ reproduzieren den neuen Rassismus«

Sama Maani hält »Islamophobie« und »antimuslimischen Rassismus« für falsche Begriffe, die den neuen Rassismus reproduzieren, indem sie den »Islam» implizit als Eigenschaft von Menschen aus Gesellschaften mit islamischer Bevölkerungsmehrheit auffassen. Das ist für die heutige Linke ein Problem. Interview Von mehr...
Flüchtlinge
Inland Das deutsche Bildungssystem macht es Flüchtlingen nicht leicht

Jung, bildungshungrig, prekär

Viele der seit Sommer 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge sind jung und brauchen Sprachunterricht. Doch oft dauert es lange, bis sie einen Schulplatz bekommen. Mit Vollendung des 18. Lebensjahrs droht vielen dann das unfreiwillige Ende des Schulbesuchs. Von mehr...
Interview Julia Schulze Wessel, Professorin für Politische Theorie, über Flüchtlinge und die Aktualität Hannah Arendts

»Grenzfiguren des Rechts«

Ein Gespräch über Flucht, Staatenlosigkeit, Exklusion und die Aktualität Hannah Arendts. Interview Von mehr...
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Seite 16 In Portugal fehlt eine kritische öffentliche Erinnerung an die Kolonialherrschaft des Landes

Entdecker und Unterdrücker

Im Zuge des in Lissabon stattfindenden Iberoamerikanischen Kulturjahrs sollen Kolonialismus und transatlantischer Sklavenhandel stärker thematisiert werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Kolonialgeschichte findet in Portugal bislang kaum statt. Von mehr...
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Interview Astrid Messerschmidt, Erziehungs­wissenschaftlerin, im Gespräch über antisemitismus­kritische Pädagogik

»Es sollte am Individuum angesetzt werden«

Astrid Messerschmidt hat eine Professur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Diversität an der Bergischen Universität Wuppertal inne und setzt sich unter anderem mit rassismus- und antisemitismuskritischer Pädagogik in der Migrationsgesellschaft auseinander. Interview Von mehr...