Beiträge zu Umweltschutz

Das kolumbianische Amazonasgebiet
2025/50 Interview Jani Silva, kolumbianische Umweltschützerin, im Gespräch über Milizen und Konzerne

»Von der Regierung erhalten wir keine Unterstützung«

Die Umweltschützerin Jani Silva erhält seit Jahren Morddrohungen von bewaffneten Milizen. Aus Sicherheitsgründen ist es der Präsidentin der Bauernorganisation Adispa nicht mehr möglich, in die von ihrer Organisation verwaltete Schutzzone im kolumbianischen Amazonasgebiet zu reisen. Die »Jungle World« sprach mit Silva über die Gefahren ihres Engagements.
2025/45 Interview Klimakonferenz in Belém

»Wir wollen als Think Tank von unten mitwirken«

Viele Klimaschützer:innen stehen der Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen, bekannt als COP, skeptisch gegenüber; selten gehen aus der jährlichen Veranstaltung Vereinbarungen hervor, die dem Stand der Klima­krise gerecht werden. Anlässlich des Auftakts der in der nordbrasilianischen Stadt Belém am Amazonas-Delta stattfindenden COP30 sprach die »Jungle World« mit der Meeresbiologin und Ökologin Bruna Maria Martins über das Gipfeltreffen und ihre Kritik daran.
Schweres Gerät und Quecksilber. Kleine, oft illegale Bergbauunternehmen fördern im Amazonasgebiet Gold
2025/07 Reportage Im ecuadorianischen Amazonasgebiet gehen Umweltinitiativen gegen den ausufernden Goldabbau vor

Jungle+ Artikel Schürfwunden im Amazonas

In vielen Regionen Ecuadors ist der illegale und halblegale Bergbau zu einem gravierenden Problem geworden – nicht nur für die Umwelt. Längst haben kriminelle Kartelle das Geschäft übernommen. In der Amazonasprovinz Napo ist die Wasserversorgung etlicher Gemeinden gefährdet.
Alejandra Méndez Serrano bei einem Vortrag
2024/51 Interview Alejandra ­Méndez Serrano, Menschenrechtlerin, im Gespräch über Umweltverschmutzung in Mexiko

»Die Umwelt­vorschriften sind lasch«

Seit 1994 das Handelsabkommen zwischen Mexiko, Kanada und den USA (Nafta) in Kraft trat, das 2019 neu verhandelt wurde und seither unter dem Namen USMCA firmiert, ist Mexiko für die deutschen Autokonzerne ein wichtiger Produktionsstandort für den Absatzmarkt USA. Der mexikanische Verband der Automobilindustrie, Amia, rechnet 2024 mit bis zu vier Millionen produzierten PKW – ähnlich vielen wie in Deutschland. Gegen die industriell verursachte Umweltverschmutzung auch durch Fabriken deutscher Firmen im Becken des Flusses Atoyac protestieren Umweltschützer seit Jahren. Die »Jungle World« sprach mit der mexikanischen Menschenrechtlerin und Umweltschützerin Alejandra Méndez Serrano.
Flusslandschaft mit Raffinerie. Yuly Velásquez setzt sich für Umweltschutz ein
2024/43 Ausland In Kolumbien, Gastgeber der UN-Konferenz über Biodiversität, gibt es wenig Fortschritt beim Umweltschutz

Jungle+ Artikel Zucker und Asche

Kolumbien ist Gastgeber der 16. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt. Doch trotz der Bemühungen der linksgerichteten Regierung gibt es im Land wenig Fortschritt beim Umweltschutz.