In Düsseldorf und Köln hat der Crack-Konsum stark zugenommen. Die Oberbürgermeister der Städte wollen den Handel mit kleinen Mengen legalisieren. Die Drogenhilfe ist dafür, die Landesregierung skeptisch.
Lottobuden, Schreibwarenläden, Gasthäuser und Kneipen: Nach dem Ende ihrer Fußballkarriere versuchten sich viele ehemalige Spieler als Unternehmer, wenn auch oft in bescheidenem Umfang.
Sport ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für den Kopf, sagt Andreas Ströhle. Mit dem leitenden Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Berliner Charité und Leiter des Referats Sportpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde sprach die »Jungle World« über Sport als ergänzende Therapie.
Eine Studie dokumentiert, wie enorm verbreitet Kindesmissbrauch durch Mitglieder des Franziskanerordens war – in Schulen, Jugendheimen, beim Ministrantendienst. In keinem einzigen Fall hat der Orden selbst für Aufklärung gesorgt.
Die EU und die Bundesregierung streben nach »digitaler Souveränität« und wollen sich aus der Abhängigkeit von den USA und ihren großen IT-Konzernen lösen. Die Digitalwirtschaft der EU ist aber nur teilweise konkurrenzfähig.
Nach Jahren vorsichtiger Annäherung an die Islamische Republik und lediglich ritualisierter Kritik an ihr hat die EU die iranischen Revolutionsgarden auf ihre Terrorliste gesetzt. Die Bundesregierung feiert das als Signal der Entschlossenheit – das Regime wertet es als Eskalation. Deutschland könnte jedoch deutlich mehr unternehmen, um die Proteste im Iran zu unterstützen.
Es läuft schlecht beim BSW, das zeigte sich am Wochenende auch beim Bundesparteitag. Sahra Wagenknecht hat sich nun elegant aus der Affäre gezogen. Sie will offenbar nicht das Gesicht der Niederlage sein.
Am 15. November soll bei der Mitgliederversammlung des FC St. Pauli über die im Verein gültige Antisemitismusdefinition abgestimmt werden. Ein Antrag fordert, sich statt an der IHRA-Definition an der BDS-freundlichen Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus zu orientieren.
Tageszeitungen sind in der Krise: Die »Taz« stellt die tägliche Druckausgabe ein, das »ND« wirbt um Spenden, um der Pleite zu entgehen, und auch abseits der linken Presse sinken die Auflagen immer weiter. Aber ist es schade um die täglich gedruckte Zeitung oder war sie sowieso ein Auslaufmodell, das längst durch bessere Formate ersetzt ist?
Die Präsidentin der Technischen Universität Berlin, Geraldine Rauch, kritisierte den AStA ihrer Hochschule für eine Veranstaltung zum Thema Islamismus. Gegen antiisraelische Hetze an der TU tut sie hingegen nichts.
In der vermeintlich propalästinensischen Szene hält sich die Freude über das mutmaßliche Ende des Israel-Gaza-Kriegs, vorsichtig gesagt, in Grenzen. Ausgerechnet am 7. Oktober, dem Jahrestag der Hamas-Massaker, bewies die Szene in Münster, Berlin und Frankfurt am Main eindrücklich, dass es ihr nie um eine Beendigung des Konflikts ging. Doch genießt sie mittlerweile nahezu Narrenfreiheit hierzulande.
Um ein Haar hätten israelische Archäologen und Archäologinnen als Vertreter ihrer Hochschulen und Institute nicht an der Jahrestagung der European Association of Archaeologists teilnehmen dürfen. Entschlossene Fürsprache ließ den Archäologenverband dann einlenken. Doch der Konflikt schwelt weiter.
Viele Sportstätten in der Bundesrepublik sind in einem üblen Zustand. Für Reparaturen, Instandhaltung und Neubau bräuchte es Milliarden, doch Kommunen und Länder müssen weiterhin sparen. Viele hoffen nun auf Mittel aus dem »Sondervermögen« des Bundes.