Beiträge zu Drogenkrieg

Eine Gruppe junger Leute präsentiert eine Breakdance-Performance
2026/03 Reportage Der gefährlichste Stadtteil Medellíns wurde zum Touristenmagneten

Jungle+ Artikel Treppen, Touristen, Traumata

Einst beherrschten staatliche Gewalt und paramilitärische Gruppen das Viertel, nun sprühen Graffiti-Künstler bunte Motive und Touristen füllen die Gassen und Souvenirläden: Der Wandel des Stadtteils Comuna 13 in Medellín ist offensichtlich. Hinter der bunten Fassade wird die Frage nach Gerechtigkeit, verschwundenen Menschen und der Rolle des Staats aufgeworfen.
Videostill vom Luftangriff auf ein angebliches Schmugglerboot im Ostpazifik
2025/50 Thema Die USA verschärfen ihre militärische Drohungen gegen Venezuela

Auf der Suche nach guten Schlagzeilen

Präsident Donald Trump eskaliert unter dem Vorwand des Antidrogen­kampfs die militärischen Drohungen gegen Venezuela und droht offen mit Angriffen an Land. Die US-Regierung wirkt entschlossen, einen Regimewechsel herbeizuführen, auch wenn der Großteil der US-Bevölkerung dagegen ist.
»Die Kartelle verdienen derzeit mehr Geld mit Mi­gran­t:in­nen als mit dem Drogenhandel.« Menschen aus Mittelamerika auf dem Weg durch Chiapas Richtung Norden, Januar 2024
2024/15 Small Talk Marta Durán de Huerta, Sozialwissenschaftlerin, im Gespräch über 30 Jahre zapatistische Selbstverwaltung

»Die Kartelle operieren ungestraft in Chiapas«

Die Zapatistas feiern 30 Jahre Selbstverwaltung im mexikanischen Bundesstaat Chiapas. In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl an Gewalttaten stark angestiegen, vor allem aufgrund der verstärkten Aktivitäten der organisierten Kriminalität. Die »Jungle World« sprach mit der Journalistin und Sozialwissenschaftlerin Marta Durán de Huerta, die seit 1994 im Unterstützungsnetzwerk für die Zapatisten aktiv ist, über die derzeitige Lage im zapatistischen Gebiet, die Macht der Drogenkartelle und das Nichteingreifen staatlicher Organe.
2019/48 Ausland An der Nordgrenze Mexikos tobt der Machtkampf der Drogenkartelle

Mormonen und Mafia

Das Massaker an einer Mormonenfamilie in der Sierra de Chihuahua wirft ein Schlaglicht darauf, wie die Drogenkartelle an der Nordgrenze Mexikos vorgehen. Für Konflikte mit der Bauernbewegung wiederum sorgt die von altertümlichen Religionsgemeinschaften betriebene extensive Landwirtschaft.