Als »die neue autoritäre Linke« bezeichnet Nicholas Potter in seinem gleichnamigen Buch das, was sich vor allem seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 wieder formiert. Ein Kapitel analysiert die ideologischen Grundlagen der Bewegung – und erklärt, wie diese Terror zu Widerstand verklärt.
Der Israel-Gaza-Krieg beschäftigt die internationale Technoszene. Nun hat sich Deutschlands beliebtestes linksalternatives Festival zu Wort gemeldet, die Fusion.
Kritiker der Arbeitsdefinition für Antisemitismus der »International Holocaust Remembrance Alliance« wünschen sich meist schlicht einen Freibrief für Israelhass.
Zahlreiche DJs und Clubs rufen zu Solidarität mit Palästina auf, schweigen sich aber über das Massaker an israelischen Zivilisten aus. Die Clubszene in Israel fühlt sich im Stich gelassen.
Vergangene Woche starben dutzende ukrainische Soldaten in russischer Gefangenschaft bei einer Explosion. Viele von ihnen waren Mitglieder des Regiments Asow, das von Rechtsextremen gegründet wurde.
Deutsche Nazis pflegen schon länger Kontakt zu ukrainischen Rechtsextremen. Nun sollen einige in die Ukraine gereist sein, um gegen Russland zu kämpfen. Doch ihre Zahl ist bislang gering.
In der queeren Berliner Partyszene gibt es eine neue Welle antizionistischer Stellungnahmen. Ein Partykollektiv hat sich von dem Veranstaltungsort »About Blank« getrennt, weil der Club von »weißen Deutschen kontrolliert« werde.
»Querdenker« protestierten in Berlin gegen die Reform des Infektionsschutzgesetzes. Die enthemmte »Mitte« der Gesellschaft formierte sich dabei zu einem wütenden Mob und griff die Einsatzkräfte an.
In der Covid-19-Pandemie kann Stand-up-Comedy, wenn überhaupt, nur unter Hygieneauflagen stattfinden. Die in Berlin lebenden queeren Comedians Daniel-Ryan Spaulding, Ben MacLean und Liliana Velásquez haben unterschiedliche Online-Formate ausprobiert – mit gemischten Ergebnissen.
Das Deutsche Theater Berlin spielt auf dem Vorplatz des Hauses »Die Pest«, eine Adaption des Romans von Albert Camus. Leider fehlt der Inszenierung die politische Brisanz.
In Berlin produzieren mittlerweile kleinere Schneidereien, Modelabels und Theaterwerkstätten Atemmasken. Das lohnt sich finanziell oft nicht, doch viele Hersteller wollen Hilfe leisten.