Artikel über Antizionismus

Graffiti am Rande einer antiisraelischen Demonstration im spanischen Pamplona, 18. Mai
Thema Immer mehr israelische W­issenschaftler sehen sich international Boykotten ausgesetzt

Uni ohne Israelis

Seit Jahren fordert die BDS-Bewegung einen internationalen Boykott gegen israelische Universitäten – in den vergangenen Monaten mit wachsendem Erfolg: Universitäten in mehreren Ländern beenden Partnerschaften und israelische Wissenschaftler berichten, dass selbst langjährige Kollegen sich von ihnen abwenden. Von mehr...
Frau zeigt beide Stinefinger
dschungel Schwarze Listen gegen Israel und am Ende kriegen sich Hijab-Trägerinnen in die Haare

Bitch Fight statt Pali-Soli

Die Kolumnistin weiß: Auch der israelfeindliche Teil von Social ­Media ist kaputt. Das Medium Von mehr...
Solidarität mit Israel beim Gedenkmarsch in Wrocław für das Novemberpogrom 1938, 9. November 2023
Small Talk Milej, Gruppe Postój, im Gespräch über Antizionismus in der polnischen Linken

»Es gibt schlicht keinen Raum für Debatten und andere Meinungen«

Die Gruppe OCSK Postój (Halteplatz) betreibt ein soziokulturelles Basiszentrum im polnischen Wrocław (Breslau) für Kunst-, Kultur- und soziale Projekte. Regelmäßig muss sie sich rechten Angriffen entgegenstellen. Nun wird sie auch in der linken Szene angefeindet: wegen ihrer dezidierten Absage an Antisemitismus. Die »Jungle World« sprach mit Milej von der Gruppe OCSK Postój. Small Talk Von mehr...
Sie spielen trotzdem. Die Punkband Irish Handcuffs hat bereits im vergangenen Jahr beim Festival Booze Cruise gespielt
Inland Der Veranstalter eines Hamburger Punkfestivals ist Antizionisten ein Dorn im Auge

Antizionistische Investigativrecherche

Das Hamburger Festival Booze Cruise ist bei Antizionisten in Verruf geraten, nachdem eine britische Punkband sich darüber mokiert hatte, welchen Instagram-Profilen der Veranstalter folgt. 15 Bands haben seitdem ihre Teilnahme zurückgezogen. Von mehr...
Vielfach angefeindet. Eden Golan repräsentiert Israel mit ihrem Song »Hurricane« beim ESC in Malmö, 10. Mai
Ausland Israel-Feinde versuchten, den Euro­vision Song Contest in Malmö zu instrumentalisieren

Die große »Hurricane«-Verschwörung

Die israelische Sängerin Eden Golan bekam überraschend viel Unterstützung beim 68. Eurovision Song Contest in Malmö. Das kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, vermuten die Israel-Feinde weltweit. Von mehr...
Praktisches Studium. Studenten der UCLA bauen Barrikaden und hetzen gegen Israel, Los Angeles, 1. Mai
Thema Israelfeinde versuchen, das Werk Jean Amérys für ihre Zwecke umzudeuten

Zündstoff für die Barrikaden

Antizionisten und Israelfeinde sind stets bemüht, sich mit jüdischen Kronzeugen gegen den Vorwurf des Antisemitismus zu wappnen. Dafür scheinen sich vor Jahrzehnten verstorbene Intellektuelle besonders zu eignen. Der jüngst erschienene Artikel »The Shoa after Gaza« des indischen Literaturkritikers Pankaj Mishra verdreht in diesem Sinne ausgerechnet Jean Amérys Essay »Grenzen der Solidarität«. Von mehr...
»Moralisch verwahrloste Akademi­ker:in­nen«. Proteste von Antisemiten an der FU Berlin, 7. Mai
Thema Es erschreckt, in welchem Maß und von wem der Islamismus international abgefeiert wird

Nie wieder schutzlos

Vor 76 Jahren gründete sich der Staat Israel als direkte Folge aus dem von Deutschen verübten Genozid an den Juden. Am 7. Oktober wurde dieser Schutzraum in seinen Grundfesten erschüttert, doch die Solidarität fällt dürftig aus. Kommentar Von mehr...
Einen jüdischen Staat aufbauen. Erste Jugend-Aliyah-Gruppe aus Deutschland, unterwegs zum Kibbuz Ein Harod, 1934
Thema Hannah Arendt eignet sich nicht als Kronzeugin gegen Israel

Loyale Kritikerin

Die politische Theoretikerin Hannah Arendt verfolgte vor und nach 1948 die Entwicklung des Zionismus und die Gründung des Staates Israel kritisch – verstand sich aber als loyal. Israelhasser:innen von heute beziehen sich deshalb zu Unrecht auf sie. Von mehr...
Adam Tahir alias Haz al-Din
Hotspot Der »Maga-Kommunist« Haz al-Din kämpft heldenhaft gegen die »zionistische Entität«

Der Maga-Kommunist

Nicht links, nicht rechts, sondern faschistisch: Adam Tahir aus Detroit, besser bekannt unter seinem Social-Media-Pseudonym Haz al-Din Porträt Von mehr...
Trägt man jetzt so als Linker in Berlin. 1. Mai, Neukölln
Inland Die sogenannte revolutionäre 1.-Mai-Demonstration in Berlin bietet nur noch Antisemitismus

Goodbye, 1. Mai

Das alljährliche Krawallritual der Autonomen am 1. Mai in Berlin ist endgültig zu einer Pro-Intifada-Parade verkommen. Kommentar Von mehr...
Kundgebung vor der Columbia Universtität in New York City, 30. April
Thema Mitchell Cohen, linker US-Politologe, im Gespräch über die Verblendung der antizionistischen Linken

»Die Linke verteidigt heute die Hamas wie früher Stalin«

Antiisraelische Proteste breiten sich in den USA und weltweit aus, Antizionismus wird immer mehr zum Konsens der internationalen Linken. Ein Gespräch mit Mitchell Cohen über Begriffsverwirrung und linke Hamas-Apologetik. Interview Von mehr...
Gaza City oder New York City? Auf den ersten Blick manchmal gar nicht so einfach zu unterscheiden. Columbia University, 30. April
Hotspot Karriere ja, Israel nein – die Studierendenproteste an den US-Universitäten

Campus, Katar und Kapital

Der Siegeszug der Identitätspolitik hat dazu geführt, dass die anti-israelischen Protestierenden die Kommerzialisierung des US-Unisystems nicht mehr in Frage stellen. Nun droht allerdings eine Konfrontation mit der kapitalistischen Realität. Es gibt Berichte, wonach in der unternehmerischen Einstellungspolitik nun Absolvent:innen weniger renommierter Universitäten bevorzugt werden. Was kümmert mich der Dax Von mehr...
Wo bitte geht es hier zur Entprovinzialisierung? Blick auf den Campus der Martin-Luther-Universität (MLU)
dschungel Entprovinzialisierung in Halle. Die Martin-Luther-Universität liest Charlotte Wiedemann

Eine Uni, ein Buch, ein deutsches Bedürfnis

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg widmete gleich in zwei Semestern eine Reihe von Veranstaltungen, Vorlesungen und Seminaren dem Buch »Den Schmerz der Anderen begreifen« von Charlotte Wiedemann. Darin fordert die Journalistin und Autorin eine neue, »empathische« Erinnerungskultur – und die Universität erhofft sich wohl, durch das Lesen des Buches ihrer empfundenen Provinzialität zu entfliehen. Denn die neue Erinnerungskultur, die Wiedemann ­vor­schwebt, steht ganz im Einklang mit dem Ziel der Wortführer des »Historikerstreits 2.0«, nämlich endlich den Ballast der deutschen Vergangenheit abzuwerfen und sich hemmungslos dem Antizionismus hinzugeben. Essay Von mehr...
Feierabend. Der umstrittene »Palästina-Kongress« dauerte gerade mal zwei Stunden, bis die Polizei die Teilnehmer bat, den Raum zu verlassen
Inland Eine Bilanz des Berliner »­Palästina-Kongresses«

Kein Strom, kein Kongress

Der »Palästina-Kongress« in Berlin wurde nur zwei Stunden nach Beginn durch die Polizei beendet. Die Organisatoren wähnen sich nun in einer Diktatur. Von mehr...
Dieter »Didi« Hallervorden macht Faxen
Hotspot Wenn der ehemalige Komiker Didi Hallervorden sich zu Gaza äußert, vergeht einem das Lachen

Aus kaltem Kalkül

Der Komikrentner Dieter »Didi« Hallervorden dichtet mit Unterstützung Diether Dehms gegen Israel. Lustig ist das nicht. Was kümmert mich der Dax Von mehr...