Artikel über Frauenrechte

Abd al-Aziz al-Wasil
Hotspot Der saudische UN-Botschafter Abd al-Aziz al-Wasil wird UN-Frauenbeauftragter

Miserable Bilanz

Bock zum Gärtner gemacht: Der saudi-arabische UN-Botschafter Abd al-Aziz al-Wasil wird neuer Vorsitzender der Kommission für den Status der Frauen. Dabei gebe es eine »große Kluft« zwischen den Bestrebungen der UN-Kommission und der »gelebten Realität für Frauen und Mädchen in Saudi-Arabien«, wie Kritiker:innen monieren. Porträt Von mehr...
Valentina Tereshkov, die erste Frau im All, war eine Russin
Interview Julia Ostrowskaja, Juristin, im Gespräch über Geschlechtergerechtigkeit in Russland

»Bei der Geschlechtergleichheit hat sich statistisch nichts geändert«

In Russland sollen auch 14jährige Jugendliche arbeiten gehen, um dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken. Gleichzeitig stehen einige Berufe Frauen nicht offen und diese werden auch dazu angehalten, sich um Nachwuchs zu kümmern. Ein Gespräch mit der Juristin Julia Ostrowskaja über Arbeitsproteste und Abtreibungen. Interview Von mehr...
Als der Protest noch möglich war. Zum letzten Mal gingen in Kairo am 8. März 2013 Zehntausende für Frauenrechte auf die Straße
Geschichte 16. März: Die Geschichte des ägyptischen Frauentages

Nichts zu feiern für Ägyptens Frauen

In Ägypten fällt der Frauentag auf den 16. März – den Tag, an dem vor 105 Jahren Frauen in Kairo unter anderem für die Unabhängigkeit demonstrierten. Unter der Militärdiktatur Abd al-Fatah al-Sisis werden feministische Aktivitäten unterdrückt. Von mehr...
Handeln, nicht nur besuchen. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (l.) beim Besuch in einem Heilbronner Frauenhaus im August
Inland Jede vierte Frau muss ihren Aufenthalt im Frauenhaus selbst bezahlen

Zahlen, bitte

Die prekäre und uneinheitliche Finanzierung von Frauenhäusern führt dazu, dass viele Frauen ihren Schutz selbst bezahlen müssen oder schlimmstenfalls keinen Zugang erhalten. Von mehr...
Blick auf das hügelige Kigali. Die Studentin Anger führt Besucher durch das Frauenzentrum im Stadtviertel Nyamirambo
Reportage Projekte zur Förderung von Frauen in Ruanda

Für eine strahlende Zukunft

Seit Jahren ist Frauenförderung das erklärte Ziel der Regierung in Ruanda. Frauen an der Spitze von Kaffeegenossenschaften, von Sozialprojekten oder als Abgeordnete im Parlament gehören zum Alltag. Reportage Von mehr...
Narges Mohammadi 2021 in Teheran
dschungel Ein Gespräch mit Taghi Rahmani über den Kampf seiner inhaftierten Ehefrau Narges Mohammadi für Frauenrechte und Demokratie

»Weg des Widerstands«

Die iranische Menschenrechtlerin Narges Mohammadi bekommt den Friedensnobelpreis 2023 verliehen. Unser Interview mit ihrem Ehemann, dem in Paris lebenden iranischen Dissidenten Taghi Rahmani, fand wenige Tage vor der Bekanntgabe statt. Rahmani spricht über das Schicksal seiner im Iran inhaftierten Ehefrau, ihren Einsatz für Frauenrechte und Demokratie und ihren Kampf gegen »weiße Folter«. Interview Von mehr...
Protest gegen die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen
Inland Eine Arbeitsgruppe soll die Möglichkeit der Streichung des Paragraphen 218 prüfen

Kommission statt Reform

Die SPD und die Grünen hatten eine Entkriminalisierung von Abtreibungen in ihren Wahlprogrammen gefordert. Doch stattdessen hat die Regierungskoalition nun ein Gremium eingesetzt, das die Frage prüfen soll. Von mehr...
Istanbul Konvention Protest
Inland Die Bundesregierung zieht den Vorbehalt gegen die Istanbul-Konvention zurück

Verfolgt von Geschlechts wegen

Geflüchtete Frauen und Mädchen bekommen mehr Rechtssicherheit. Ab 1. Februar gilt auch in Deutschland der Artikel 59 der Istanbul-Konvention, der Schutz vor Ausweisung für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt fordert. Kommentar Von mehr...
Frauen in Afghanistan sitzen an Computern
Interview Ein Gespräch mit Massouda Jalal, ehemalige Ministerin für Frauenangelegenheiten Afghanistans, über die Taliban-Herrschaft

»Die Taliban dürfen auf keinen Fall legitimiert werden«

Statt die Beziehungen zum Regime der Taliban zu normalisieren, sollte die »internationale Gemeinschaft« mit demokratischen Organisationen und Frauenrechtlerinnen zusammen arbeiten, sagt Massouda Jalal. Sie kandierte als erste Frau in der Geschichte Afghanistans für die Präsidentschaft und musste im vergangenen Jahr vor den Taliban nach Europa fliehen. Interview Von mehr...
Afghanistan
Sport Afghanische Sportlerinnen konnten ins Ausland fliehen

Rettung für afghanische Sportlerinnen

Schon vor der Machtübernahme der Taliban lebten Frauen, die Sport treiben, in Afghanistan gefährlich. Fast 200 konnten mittlerweile das Land verlassen. Von mehr...
Interview Aleksandra Magryta, Frauenrechtlerin und Antidiskriminierungstrainerin, im Gespräch über den drohenden Austritt Polens aus der Istanbul-Konvention

»Seit Wochen erhalten wir Bombendrohungen«

Die polnische Regierung hat ein fast vollständiges Abtreibungsverbot durchgesetzt. Nun wendet sie sich gegen das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Interview Von mehr...
Istanbul-Konvention
Thema Sezgin Tanrıkulu, Anwalt und Parlamentarier der oppositionellen CHP, im Gespräch über den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention

»Die Gewalt wird immer extremer«

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte kürzlich per Dekret den Austritt der Türkei aus der sogenannten Istanbul-Konvention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Deren Auflagen wurden bislang nirgendwo im Land vollständig umgesetzt. Interview Von mehr...
Disko Taktisches Vorgehen gegen die Abtreibungsparagraphen ist wenig erfolgversprechend

Maximalforderungen bringen mehr

Das taktische Vorgehen der feministischen Bewegung hat seine Tücken, wie der Kampf gegen den Paragraphen 219a zeigt. Disko Von mehr...
Interview Neesa Medina, Soziologin und Mitglied des Netzwerks Somos Muchas in Honduras, über die Aufnahme des Abtreibungsverbots in die Verfassung des Landes und die Folgen für Frauen:

»Sie stürzen sich von Bäumen«

In Honduras ist das Abtreibungsgesetz seit 1997 sehr restriktiv. Im vergangenen Monat wurde das Abtreibungsverbot sogar in die Verfassung aufgenommen, was eine Legalisierung praktisch unmöglich macht. Honduras ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas und wird seit einem Putsch 2009 autoritär regiert. Immer wieder verlassen Zehntausende das Land, um über Guatemala und Mexiko in die USA zu gelangen. Ein Gespräch mit Neesa Medina, Soziologin und Mitglied des feministischen Netzwerks Somos Muchas, das sich für den ­Zugang zu legalen und sicheren Abtreibungen in Honduras einsetzt. Von mehr...
Papaya
Disko Medizinische Versorgung muss Abtreibungen einschließen

Gute Medizin heißt Abbrüche zu lehren

Eine unzureichende Ausbildung von Medizinstudierenden gefährdet die Gesundheit von ungewollt Schwangeren. Von mehr...