Die iranische Führung verschärft im Krieg die Repression. Mit der Ernennung Mojtaba Khameneis zum Nachfolger seines durch einen US-Luftangriff getöteten Vaters Ali Khamenei als Oberster Führer hat sie signalisiert, dass sie keine Zugeständnisse an die USA machen will. Die Islamische Republik ist zwar militärisch gegen die USA und Israel weitestgehend wehrlos, verteidigt aber ihre Herrschaft über den Iran.
Antiamerikanismus als deutschnationales Ressentiment zu kritisieren, muss nicht bedeuten, imperialistisches Gebaren der USA zu ignorieren. Es geht vielmehr um einen illusionslosen Blick auf die USA als kapitalistischen Hegemon.
Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt ist die Bilanz von Donald Trumps Zollpolitik widersprüchlich und durchwachsen. Die Zahl der Industriearbeitsplätze in den USA ging sogar leicht zurück, denn die Rationalisierung im Produktionsprozess schreitet, unter anderem durch KI-Programme, immer weiter voran.
David Ellison, Sohn des milliardenschweren Trump-Unterstützers Larry Ellison, hat die Mediengruppe Paramount Global übernommen und könnte nun zudem das Medienunternehmen Warner Bros. Discovery (WBS), zu dem auch CNN gehört, bald in seinen Besitz überführen und ein Imperium aufbauen.
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran ist die Konsequenz der Terrorpolitik des islamistischen Regimes. In den iranisch-kurdischen Gebieten könnte nun ein bewaffneter Aufstand bevorstehen.
Die Verfolgung und Ermordung der »Washington Post«, dargestellt von der Schauspieltruppe des US-Oligarchenstaats unter Leitung von Jeff Bezos und Donald Trump.
US-Präsident Donald Trump versucht, sich und seiner Partei in Zukunft einen höheren Stimmenanteil zu sichern. Auf mehreren Wegen soll die Teilnahme an Wahlen erschwert werden, was besonders die Demokraten Stimmen kosten würde.
Am 16. Mai 2026 jährt sich der Beginn der »Großen Proletarischen Kulturrevolution« zum 60. Mal. In der Volksrepublik verurteilt die Kommunistische Partei die Bewegung, will aber keine weitere Aufarbeitung. Liberale Medien in den USA haben derweil eine Obsession für Analogien zur chinesischen Kulturrevolution entwickelt, um Donald Trump zu attackieren.
Die Enthüllungen um Jeffrey Epstein zeichnen ein düsteres Bild der Skrupellosigkeit und Straflosigkeit reicher und mächtiger Männer. Auch zahlreiche Verschwörungstheorien ranken sich um Epstein – aber ein Mossad-Agent war er nicht.
In der Hochglanz-Dokumentation »Melania« durchläuft die First Lady der USA eine einstudierte Choreographie. Dennoch sagt der Film mehr über seine Protagonistin aus, als es ihr lieb sein kann.
Der Journalist Maziar Bahari war einst selbst Gefangener des iranischen Regimes und betreibt aus dem Exil das Online-Medium »Iranwire«. Die »Jungle World« sprach mit ihm über die verzweifelte Lage im Iran, Probleme der Opposition und mögliche Risse im Regime.
Das iranische Regime ist geschwächt: Die Wirtschaftskrise verschärft sich, Regimegegner drücken immer noch Widerstandsbereitschaft aus und die USA drohen mit einem Militärschlag. Der Oberste Führer Ali Khamenei sendet Durchhalteparolen per Videobotschaft und meidet ansonsten die Öffentlichkeit.
Eigentlich müssten Trumps Anhänger hochzufrieden sein mit dem Wirken der Leiterin des US-Ministeriums für Homeland Security, Kristi Noem: Wie angekündigt, geht sie hart gegen illegale Einwanderung vor. Allerdings stoßen die Exzesse der unzureichend qualifizierten Einsatzkräfte, die mittlerweile Todesopfer gefordert haben, mittlerweile auch Republikaner ab.
Vormals hatten die USA durch die Kooperation mit den SDF zwei Ziele verfolgt: Zunächst sollten die Reste des »Islamischen Staats« niedergehalten werden. Außerdem sollte das mit Iran verbündete Assad-Regime geschwächt werden, indem die SDF die syrischen Ölquellen kontrollierten. Nach Assads Sturz im Dezember 2024 und aufgrund der Kooperationsbereitschaft seines Nachfolgers al-Sharaa wurde beides hinfällig. Welche Rolle Tom Barrack beim Verrat der SDF spielte.